Alle sind berufen

Bild: Sonja Stein / www.grafik-stein.de
Bild: Sonja Stein / www.grafik-stein.de

Wir alle sind berufen.

Wir alle sind gerufen.

Die Großen und die Kleinen,

die Menschen mit und ohne Behinderung,

die Menschen mit heller und mit dunkler Hautfarbe,

die Frauen und die Männer,

die Kinder un die Jugendlichen,

die Armen und die Reichen,

wir alle sind eine Gemeinschaft.

 

"Hand in Hand" gemeinsam am runden Tisch.

So gibt es kein Oben und Unten,

kein Besser oder Schlechter.

"Hand in Hand" gehören wir zusammen.

Wir alle "Hand in Hand" bauen am Reich Gottes.

"Hand in Hand" kann neues entstehen,

"Hand in Hand" bauen wir Vorurteile ab.

"Hand in Hand" kann Gemeinschaft entstehen.

"Hand in Hand" mit Herz und Verstand.

"Hand in Hand" stehen wir füreinander ein.

"Hand in Hand" gehen wir unseren weg gemeinsam.

 

Da ist keiner mehr nur "Zöllner".

Da ist keiner mehr nur "Pharisäer".

Da ist keiner mehr nur Zuschauer.

Wir sind alle Gemeinschaft in Jesus.

Eine Gemeinschaft, die nicht ausgrenzt.

Eine Gemeinschaft, die über den Tellerrand schaut.

Eine Gemeinschaft, die jeden achtet.

Eine Gemeinschaft, die voll Achtsamkeit und Respekt.

Eine Gemeinschaft im Reich Gottes.

Eine Gemeinschaft heute schon.

 

Sr. Friederike Müller OSF

in: Missio konkret 3/2016

 

Geistliche Impulse per E-Mail

Vom ersten Fastensonntag (5. März) bis Pfingsten (4. Juni) versenden wir per E-Mail zwei Mal wöchentlich - sonntags und mittwochs - spirituelle Impulse, die kostenlos abonniert werden können. Die Impulse bestehen aus einem Bibelwort, einem Bild und einer kurzen Text-Meditation zum Bibelvers.

Sie können die Impulse kostenlos per Mail abonnieren.  

Die Fasten- und die Osterzeit sind „geprägte“ Zeiten im Kirchenjahr. Sie laden in besonderer Weise dazu ein, dem eigenen Leben und der Beziehung zu Gott auf die Spur zu kommen. Hilfreich ist dafür ein Innehalten, eine Unterbrechung des Alltags, vielleicht auch eine Abkehr vom bisherigen Weg. Unsere Impulse wollen dieses Innehalten unterstützen. Sie greifen vertraute, aber auch weniger bekannte Stellen der Heiligen Schrift auf. Bibelverse, die zu einer anderen Perspektive ermuntern und zum Querdenken anregen.           Quelle: www.geistliche-impulse.de

 

Sind Sie interessiert? Dann können Sie die Impulse  hier   abonnieren.

 

Geistliche Impulse: Ein Angebot der katholischen (Erz-)Bistümer Aachen, Freiburg, Köln, Mainz, Münster, Regensburg, Rottenburg-Stuttgart, Würzburg und Trier

 

SMS-Fürbitten aus dem Jugendgottesdienst

Beim Jugendgottesdienst "sozial vernetzt!?" hatten Anwesende und nicht Anwesende die Möglichkeit per SMS eine Fürbitte in den Gottesdienst einzubringen. So vernetzten sich die Gedanken und Bitten der Jugendlichen im Gottesdienst mit den Bitten von Menschen die nicht vor Ort dabei sein konnten. Alle Fürbitten wurden im Jugend-gottesdienst vor Gott getragen.

Das Leben ist ein Fluss

Trostweg vom 31.10. - 06.11.2016 in der Pfarrkirche

Trostweg in der Kirche: "Das Leben ist ein Fluss"
Trostweg in der Kirche: "Das Leben ist ein Fluss"

Irgendwo entspringt eine Quelle, irgendwo nimmt das Leben seinen Anfang. Aus dem quellenden, tröpfelnden Rinnsal wird ein Bach, gespeist von anderen Bächen, Regenfällen und der Schneeschmelze. Geschmeidig sucht er seinen Weg. Aus dem Bach wird ein Fluss.

Der Lebensfluss ist manchmal plätschernd und manchmal reißend, er darf fließen.

Dann und wann wird der Fluss des Lebensflusses gebremst durch Felsen, die der Fluss umfließen muss, um hinter dem Hindernis wieder vereint zu sein. Manchmal regnet es so stark, dass das Wasser trüb wird. Gelegentlich bremst ein Staudamm, das Wasser kommt fast zum Stillstand.

Ab und zu schwillt der Fluss nach starkem Regen an, er tritt über die Ufer und richtet Zerstörung und Chaos an.

Da fällt plötzlich das Gelände steil ab, der Fluss stürzt den Wasserfall hinunter ins Bodenlose…

Irgendwann mündet jeder Fluss ins Meer. Das Ende des Weges ist erreicht.

Häufig bleiben nur Erinnerungen, um Momente des Lebens festzuhalten und keine Zeit, um sich länger aufzuhalten.

Treffpunkt Ostern ...

Heilig-Blut-Tafel Weingarten 1489 Landesmuseum Württemberg
Heilig-Blut-Tafel Weingarten 1489 Landesmuseum Württemberg

„Ein gut gekleideter Herr steht vor dem Schaufenster einer Kunsthandlung und betrachtet aufmerksam ein großes Kreuzigungsgemälde. Während er dort steht und schaut, stellt sich neben ihn ein kleiner Junge mit schmutzigen Hosen und einem zerrissenen Hemd. Der Mann zeigt auf das Bild und fragt den Jungen: „Weißt du, wer das ist, der da am Kreuz hängt?“

 „Das ist Jesus“, kam die schnelle Antwort. Dann, nach einer Pause, fügte er hinzu: „Die Soldaten, das sind Römer, die Frau, die unter dem Kreuz weint, ist Maria, die Mutter. Die vornehmen Herren sind die Pharisäer und Schriftgelehrten, und die Menge im Hintergrund ist das schaulustige Volk!“ Nach einem langen Schweigen fährt der Junge fort: „Sie haben Jesus gekreuzigt. Er ist für alle Menschen auf dem Hügel Golgotha gestorben.“

So stehen sie vor dem Bild und lassen es gemeinsam auf sich wirken. Schließlich streicht der Mann dem Jungen über den Kopf, bedankt sich und geht weiter. Als er schon in der Menge verschwunden ist, hört er plötzlich den Jungen hinter sich herrufen: „Hallo, Herr!“ Der Mann wendet sich um und wartet auf den Jungen.

 Noch außer Atem ruft der Junge dem Mann zu: „ER ist wieder auferstanden. Jesus ist auferstanden und lebt... !“ ...

“ Das wollte ich ihnen noch sagen!“

 

Eine zufällige Begegnung am Rande. Der Eine weiß von nichts. Der Andere weiß um so mehr; um so mehr von jenem Ereignis, das uns bis heute nicht loslässt. Der Eine hört zu. Der Andere erklärt, was man auf Bildern sehen kann; erzählt, was geschehen war und schließlich auch das, was danach geschah. Eben das, was auf Bildern nicht wirklich zu sehen ist: die Auferstehung des Lebens. So - und nur so kann - auch für diese beiden Menschenkinder ‚Ostern‘ werden. Ostern wird! Es braucht Zeit, manchmal viel Zeit, bis wir in unseren Herzen etwas spüren und begreifen vom Sieg des Lebens über den Tod.

 

Es braucht Zeit und manchmal sogar zähe Überzeugungskraft, bis sich das Leben gegen allen Zweifel und alle Resignation durchsetzt. Und diese Zeit darf es brauchen.

 Doch am Ende steht das Leben; das Auferstehungsleben. Schlicht der Glaube an das Leben, das allen Tod überwunden hat.

 

Ich wünsche uns an diesem Osterfest von Herzen, dass uns solcherart Glaubenszeugnis gelingt und dass es ausstrahlt auf alle, denen wir in diesen österlichen Tagen begegnen werden.

 

Ein frohmachendes und beseeltes Ostern wünscht Ihnen allen herzlichst

 Ihr Pfarrvikar Jörg – Dominik Beckmann

 

 „Wer Ostern kennt, kann nie verzweifeln.“

 Dietrich Bonhoeffer

Trostweg "Perlen der Trauer"

Der Trostweg wurde dieses Jahr zu den "Perlen der Trauer" gestaltet. Von Station zu Station waren die Besucher eingeladen eine Perle aufzufädeln. Die Perlen symbolisierten die verschiedenen emotionalen Ebenen der Trauer, die auf dem Weg des Abschieds durchlebt werden.        Rudi Berzl

Wo fängt der Himmel an?

Das Buch "ANNAS HIMMEL" wurde mit dem Kath. Kinderbuchpreis ausgezeichnet

Der Himmel ist das letzte Ziel und die Erfüllung der tiefsten Sehnsüchte des Menschen, der Zustand höchsten und endgültigen Glücks. Die christliche Glaubenslehre hält mit diesen Worten fest, wofür die Bibel unterschiedliche Bilder findet. Wie aber lassen sich Kindern solche Bilder erklären? Der norwegische Bilderbuchkünstler Stian Hole nutzt dafür farbintensive Illustrationen, in denen er Symbole aus Pflanzen-, Tier- und menschlicher Alltagswelt zu neuen, paradiesisch anmutenden Szenarien zusammensetzt. Wenn er vom Tod erzählt, endet er nicht beim kindlichen Trauerprozess, sondern fügt dem Moment des Abschiedes eine kindliche Vorstellung vom Himmel hinzu. Dabei werden theologische Fragen auf einer künstlerisch komplexen, aber dennoch zugänglichen Verständnisebene angesprochen.

 

Erzählt wird von Anna und ihrem Vater – und von einem Moment, vor dem es beiden graut. Auch wenn die Kirchenglocken läuten und der Vater im schwarzen Anzug bereitsteht, wird vorerst nicht ausgesprochen, wo die Unruhe der beiden herrührt. In den Illustrationen jedoch verweisen zahlreiche Details auf eine Bruchstelle im Leben der beiden: Zerschlagene Tassen, zerrissene Perlenketten, vereinzelt zurückgebliebene Schuhe, ein angebissener Apfel, neue Kleider, die „leblos“ auf einem Bügel hängen. Und während der Vater sich noch trauernd abwendet, ist Anna elektrisiert von der Idee, sich den Himmel vorzustellen – und ihn damit auf die Erde zu holen. „Wie kann Gott uns nur alle im Auge behalten?“ fragt Anna sich, deren Mutter nicht mehr da ist. Bildlich entfaltet sich an dieser Stelle in tiefblauer Farbe ein Pfauenrad, dessen „Augen“ zeigen, dass sich Gottes Auge nicht lokalisieren lässt, sondern alle Menschen in ihm geborgen sind.


Ohne sie zu vereinnahmen werden mit spielerischer Lust konkrete Jenseitsbilder angeboten, die an keiner Stelle vordergründig erscheinen. Himmelsvorstellungen werden dabei an Paradiesvorstellungen rückgebunden, wenn die Mutter zum Beispiel im Garten Gottes aushilft. Am intensivsten jedoch wird sicht- und spürbar, dass in der Vorstellung des Himmlischen eine endgültige Gemeinschaft jenseits von Zeit verwirklicht wird. (...)      Quelle: www.dbk.de / Katholischer Kinder- u. Jugendbuchpreis 2015

 

Stian Hole: Annas Himmel, Carl Hanser Verlag, München, 2014

Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger, 48 Seiten, € 14,90, ab 6 Jahre


Das Buch liegt im November zur Ansicht in der Kinderbuchkiste am Eingang der Pfarrkirche aus.

 

15 Krankheiten/ Gefahren nach Papst Franziskus

Gedanken für eine Bußbesinnung

 

Diese Krankheiten und Versuchungen sind natürlich eine Gefahr für jeden Christen und jede Verwaltung, Gemeinschaft, Orden, Pfarrei und kirchliche Bewegung und können sowohl beim Einzelnen als auch in der Gemeinschaft vorkommen“

 

Papst Franziskus in seiner Ansprache an die Kurie am 22.12.2014

 


1. Sich unsterblich, immun oder unersetzbar fühlen

Glaube ich, dass ohne mich nichts geht?

Bin ich der Meinung, dass keiner mir etwas anhaben kann?

 

2. Zu hart (zu viel) arbeiten

Habe ich Zeit für andere (Ehepartner, Kinder, Freund/innen, Kolleg/innen)? Muss bei mir immer alles perfekt sein?

Arbeite ich auch in meiner Freizeit, am Wochenende, an Sonntagen (wenn es gar nicht nötig wäre)?

 

3. Spirituell und geistig abstumpfen

Kann ich mich mit anderen freuen?

Berührt es mich, wenn andere leiden oder traurig sind?

Ist es mir egal wenn andere Menschen in Armut leben?

 

4. Zu viel planen

Gute Planung ist nötig, aber lasse ich noch Raum für Überraschungen?

Hat das Wirken des Heiligen Geistes noch Platz in meinem Leben?

 

5. Alleine arbeiten ohne Absprache

Bin ich mir bewusst, dass ich teil einer Gemeinschaft bin?

Beziehe ich andere in meine Gedanken/ Überlegungen mit ein?

 

6. Von den eigenen Gewohnheiten gefangen sein („Geistliches Alzheimer“)

Lasse ich mich von meinen Launen und Leidenschaften bestimmen?

Vertraue ich dem Heiligen Geist?

Habe ich Zeit für die Begegnung mit Gott


7. Rivalität und Ruhmsucht

Versuche ich andere schlecht zu machen, damit ich selber gut dastehe?

Gönne ich es anderen wenn sie geliebt und geschätzt werden?

 

8. Heuchelei und Doppelmoral (schizophrene Existenz)

Halte ich mich selber an Erwartungen und Regeln die ich von anderen einfordere?

Versuche ich meine Fehler vor mir und Gott zu verbergen?

 

9. Geschwätz und Tratsch

Habe ich den Mut Schwierigkeiten mit Mitmenschen offen und ehrlich anzusprechen?

Rede ich schlecht über andere? Schade ich mit dem was ich sage anderen?

 

10. Vergötterung von Vorgesetzten

Versuche ich anderen zu schmeicheln um Wohlwollen zu erhalten?

Versuche ich andere Menschen von mir abhängig zu machen?

 

11. Gleichgültigkeit gegenüber anderen

Bin ich bereit mit anderen zu teilen (Wissen, Fähigkeiten, Talente)

Bin ich Schadenfroh?

 

12. Pessimismus (Immer das Schlechte sehen)

Bin ich gefährdet immer zuerst das Schlechte zu sehen?

Kann ich über mich selbst lachen?

 

13. Immer mehr haben wollen

Wie wichtig sind mir Reichtum und Besitz?

Bin ich zufrieden?

 

14. Geschlossene Kreise

Bin ich offen für andere und die Begegnung mit mir unbekannten Menschen?

Nehme ich andere Meinungen ernst?

 

15. Streben nach Macht und Profit

Versuche ich meine Meinung (mit allen Mitteln) durchzusetzen?

Versuche ich Macht über andere auszuüben?                                                  GR Rudi Berzl


Das neue Gotteslob als Familienbuch

Gebete, Anregungen und Lieder begleiten die schönen und schweren Augenblicke

Das erste Kapitel des Gotteslob “Geistliche Impulse für das tägliche Leben” zeigt, wie man auf vielerlei Arten als Christ seinen Alltag gestalten kann. Ob ein schlichtes Gebet mit Kindern am Abend, gemeinsame christliche Familienrituale, Feier der Sakramente oder die Wahl der richtigen Worte am Krankenbett – mit hilfreichen Anregungen und passenden Gebeten begleitet das Gotteslob die schönen und schweren Augenblicke des Lebens.

 

Ein Familienbuch – Beten in der Familie

Ein Teil der im neuen Gotteslob enthaltenen Gebete ist besonders für das Beten in der Familie, für Jugendliche, Eltern und Ehepartner gedacht (Nr. 14-16). Für das Morgen- und Abendgebet in der Familie lassen sich neben den Texten aus dem Gebetsteil (Nr. 11) auch gut Elemente aus der Tagzeitenliturgie (Nr. 614-667) verwenden. Und wer zu Hause das persönliche Psalmgebet pflegt, kann im neuen Gotteslob unter fast 70 Psalmen wählen.

 

Ein weiterer Abschnitt des ersten Kapitels (Nr. 23-28) zeigt, wie sich das Gebet in der Familie und in kleinen Gemeinschaften zu einer gottesdienstlichen Feier erweitern lässt, zum Beispiel bei der Segnung des Adventskranzes, aber auch als Dank- und Segensfeier oder beim Hausgebet für Verstorbene.

 

In einem eigenständigen Abschnitt (Nr. 29) werden grundlegende Glaubenstexte vermittelt, die als Richtschnur für das eigene christliche Handeln gelten können und damit unseren Glauben in den Alltag hineintragen, so z.B. das Hauptgebot der Liebe, die Seligpreisungen und die zehn Gebote.

Lasst uns loben – Einführung zum neuen Gotteslob, St. Benno-Verlag Leipzig 2013. www.st-benno.de. In: Pfarrbriefservice.de

 

Heiliger Bruder Konrad

Seniorenausflug führte nach Parzham

Im Jahre 1800 heirateten die Eltern des hl. Bruder Konrad, die als sehr fromme Leute bekannt waren. Johannes Birndorfer wurde am 22. Dezember 1818 in Parzham als 11. von 12 Kindern geboren. Vier Kinder starben nach der Geburt. Bereits am Tag seiner Geburt wurde er in der Wallfahrtskirche St. Wolfgang auf den Namen Johannes Evangelist getauft.

Von 1824 - 1830 ging Johannes Birndorfer in die Schule nach Weng; neben der Pfarrkirche war damals das Schulhaus.

Als Johannes Birndorfer 14 Jahre alt war, starb seine Mutter, zwei Jahre später auch sein Vater.

Johannes arbeitete als Knecht auf dem elterlichen Hof. Oft machte er Fußwallfahrten nach Maria Hilf (Passau; 30 km); alle zwei Wochen ging er sonntags zur Wallfahrtskirche St. Leonhard nach Aigen/Inn zu seinem geistlichen Begleiter Pfr. Dullinger und öfters auch nach St. Anna bei Ering/Inn.

Mit 31 Jahren sollte er den elterlichen Hof übernehmen; er verzichtete jedoch auf sein Erbe und trat in das Kapuzinerkloster St. Anna in Altötting ein. Sein Erbteil (20.000 Goldmark) verteilte er an die Armen der Pfarrei, für die Erweiterung des Friedhofs in Weng, für die Diaspora und für die Weltmission.

Von 1851 - 1852 machte Bruder Konrad sein Noviziat in Laufen an der Salzach. Nach seiner Profess im Oktober 1852 kam er nach Altötting zurück und wurde Pförtner des St. Anna Klosters; 41 Jahre lang versah er diesen mühevollen Dienst.

Am 21. April 1894, nach dreitätiger Krankheit, starb Bruder Konrad im Alter von 76 Jahren während des Gebetläutens der Altöttinger Glocken. Sein Grab ist in der St. Konrad Kirche in Altötting. Am 15. Juni 1930 wurde Bruder Konrad selig- und am 20. Mai 1934 heiliggesprochen.       Pfr. Johann Babel

 

Betrachtung - "Mit Christus Brücken bauen"

 

Brücken – überwinden Bäche und Flüsse, Gräben und Täler, Wege und Straßen.

Brücken – überwinden Hindernisse, kleine und große, flache und tiefe.

Brücken – führen Menschen zusammen, die getrennt sind, ermöglichen Begegnungen die sonst

                 nur mit Mühen zu verwirklichen sind.

Brücken – tragen zum Wohlbefinden bei und werden erst vermisst, wenn sie nicht mehr da sind.

 

Brücken sind Angebote an die Menschen. Sie sind eingeladen, diese auch zu benützen.

Und sie werden benützt, wenn sie erst einmal da sind. Aber niemand wird gezwungen, jeder kann frei entscheiden, ob er dieses Angebot annimmt. Es wäre aber töricht, dieses Angebot auszuschlagen, da es das Leben erleichtert. Niemand wird eine Brücke bauen, die sinnlos ist, weil sie kein Hindernis überwinden muss. Denn eine Brücke zu bauen, kostet Kraft und Anstrengung, Zeit und Geld. Brücken aus Holz, Stahl und Beton bringen Menschen räumlich zueinander.

 

Bringen sie uns wirklich näher? Überwinden sie auch die zwischenmenschlichen Hindernisse? Und davon gibt es viele: Jung und Alt, die sich nicht mehr verstehen; Arm und Reich, die in ihrer jeweiligen Welt gefangen sind; Mann und Frau, die aneinander vorbei reden; Progressive und Konservative, die ihre Einstellung als absolut sehen. Dazu kommt die Verbindung Gott und Mensch, die gestört ist, wenn Menschen so leben, als ob es Gott nicht gäbe.

 

Wenn wir beim Katholikentag in Regensburg „Mit Christus Brücken bauen“, wollen wir, dass die Menschen wieder zueinander finden. Dass Menschen Erfahrungen austauschen. Dass Menschen mehr Respekt voreinander haben. Dass Menschen sich die Hand zur Versöhnung reichen können. Dass Menschen über ihren Tellerrand hinausschauen. Dass Menschen in ihrem Glauben gestärkt werden. Dabei dürfen wir bei allem Handeln unser Fundament nicht vergessen, auf dem wir unsere Brücken bauen: Gott, der es gut mit den Menschen meint, so gut, dass er sogar seinen Sohn in die Welt gesandt hat. Das soll uns Ansporn sein, dass der Katholikentag ein herausragendes Ereignis wird, das die Beziehung zu Gott und zu unseren Mitchristen stärkt. Gleichzeitig können wir uns auch gegenseitig in unserem Glauben festigen und uns Hoffnung schenken.

 

Das Katholikentagskreuz, das in verschiedenen Pfarrgemeinden und Dekanaten des Bistums zu Gast ist, soll uns bei dieser Vorbereitung helfen und uns das Gebet um einen guten Katholikentag erleichtern.

 

Manfred Fürnrohr, Pastoralreferent

Geschäftsführer Diözesane Räte

 

Verschenke etwas wertvolles: Liebe!

Zu Bethlehem geboren wird uns ein Kindelein. Weihnachten steht vor der Tür. Das Lied möchte uns daran erinnern, dass wir uns ganz auf Jesus einlassen sollen. „In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab; mein Herz will ich ihm schenken“(2. Str.).

Diesem kleinen Jesuskind sollen wir unser Herz schenken. Schenk ihm einfach deine Liebe! Dieses Geschenk braucht keinen Gang in´s Kaufhaus und auch keine Onlinebestellung, aber dennoch ist es ein Geschenk, das uns ganz viel kostet.

 

Dem kleinen Jesus die ganze Liebe schenken, bedeutet die Kontrolle abzugeben, sich auf einen anderen ganz einlassen. „Sein eigen will ich sein“ (1. Str.). Es geht nicht mehr um uns. Nicht ICH will ihm etwas schenken. Nein, ER will sich in uns „versenken“. Denn Gott ist schon in jedem von uns. Wir müssen ihn nicht suchen. Er ist schon da in uns. Du musst ihn nur entdecken! „Dich wahren Gott ich finde in meinem Fleisch und Blut“(4. Str.)

Jemand der immer bei uns ist, der liebt uns so wie wir sind. Schenk ihm auch etwas wertvolles:

Deine Liebe!

 

Die Melodie dieses Weihnachtsliedes stammt ursprünglich von einem französischen Chanson (Ende 16. Jh.), dessen ursprünglicher Text wohl nicht ganz jugendfrei war. Und da traut sich einer (vermutlich Friedrich Spee) dieses im Volk bekannte Lied mit Jesus zu verbinden. Wahrscheinlich hat er damit die Herzen der Menschen mehr erreicht als mit einem frommen Choral. Die Liebe geht oft ungewöhnliche Wege. Oder …?                                                                               GR Rudi Berzl

 

Du bist nicht klein, du bist etwas Besonderes!

3. Adventsfenster - "Magnificat"

Das Magnificat (Lobgesang Marias) folgt in der Bibel nachdem Maria erfahren hat, dass sie den Sohn Gottes zur Welt bringen wird. Maria ist voller Freude über Gott: „Der traut mir etwas unglaubliches zu! Obwohl ich doch nur ein armes Mädchen bin!“

 

Gott schaut auf uns kleine Menschen. Besonders „die Armen“ jeglicher Art hat er im Blick und er stürzt die, „die im Herzen voll Hochmut sind“. (Lk 1.51-53)

Kennen Sie das auch, dass Probleme manchmal erdrückend erscheinen und uns klar machen, wie klein und hilflos wir doch sind? Maria hat ganz auf Gott vertraut und nicht lange warum?- weshalb?- wieso? gefragt. Und siehe da, Gott macht die kleine Magd Maria ganz groß. Wer Gott vertraut kann also eine Verwandlung erfahren.

Wer Gott groß macht, wird selber groß. „Meine Seele preist die Größe des Herrn …Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut… und (er) erhöht die niedrigen.“ (Lk 1,46.48.52) Für Gott sind gerade die Kleinen etwas Besonderes!

 

So einfach ist es aber in unserem Alltag nicht. Einfach Gott vertrauen und alles wird gut! So erleben wir es oft eben nicht. Vielleicht liegt es manchmal daran, dass WIR unter „groß“ etwas anderes verstehen. Die Größe Gottes ist wohl immer wieder anders als wir Menschen denken.

Doch die Gewissheit bleibt: Gott ist auf der Seite der Schwachen und Kleinen, die Reichen, Hochmütigen und Mächtigen lässt er „leer ausgehen“. Ist das nicht ein revolutionäres Gesicht von Gott das uns da gezeigt wird?

 

Das Magnificat ist fester Bestandteil des Stundengebetes. Bei jeder Vesper (Abendgebet der Kirche) wird dieses Loblied Marias gebetet.                                                                        GR Rudi Berzl

 

Haben Sie Zeit zum Hören?

2. Adventsfenster im Mesnerhaus - "Engel des Herrn" (Angelus)

Gedanken zu einem Grundgebet

 

Der Engel des Herrn bringt Maria eine Botschaft (vgl. Lk, 1,26- 38) so steht es auf dem zweiten Adventsfenster. In unserer heutigen Zeit erreichen uns sehr viele Botschaften: im Gespräch mit anderen Menschen, digital per Internet und Handy, über Zeitung und Fernsehen.

 

Oft sind es eher zu viele „Botschaften“ die uns erreichen. Aber wie sollen wir da die wichtigen Nachrichten heraushören? Maria kann uns da ein Vorbild sein. Sie ist im Gebet, in Kontakt mit Gott, als sie die Nachricht des Engels erreicht. Vielleicht ist sie auch deshalb so offen für die Botschaft des Engels, weil sie sich bewusst Zeit nimmt. Habe ich Zeit für Gott und für andere wenn ich gebraucht werde zum Zuhören? Habe ich Zeit für das Gebet (z.B. „Engel des Herrn“)?

 

Vielleicht wundern Sie sich, dass im Fenster nur der Engel und der Heilige Geist dargestellt ist. Aber ich denke, das ist gut so. Wenn Sie auf das Fenster schauen, stehen Sie selbst wie Maria vor dem Engel der eine Botschaft von Gott bringt.

Mir ist es vor einigen Tagen auch so wie Maria ergangen. Mich erreichte eine digitale Nachricht, die fast gleichzeitig mit einer Bibelmeditation bei mir eintraf. Auf eine „digitale Botschaft“ voll Ärger und Verzweiflung folgte ein digitaler Adventskalender mit folgender Botschaft: „Du klagst, das dich niemand versteht? …Ich versichere dir, du wirst angehört! ...“

War da nicht der Heilige Geist im Spiel?

 

Erstmals wird der dreimalige Gruß an Maria vom Heiligen Bonaventura im Jahr 1274 genannt. Das Angelusgebet in seiner heutigen Form wurde 1571 durch Papst Pius V. in Deutschland eingeführt. Das dreimalige Glockengeläut (Morgen, Mittag, Abend) will uns zum Angelusgebet einladen.

Seit 1978 betet der jeweilige Papst das Angelusgebet jeden Sonntag zum öffentlichen Mitbeten am Petersplatz.                                                                                                         GR Rudi Berzl

 

Geben Sie die Hoffnung nicht auf!

1. Adventsfenster im Mesnerhaus (neben Kirche) - "Tauet Himmel den Gerechten"

Betrachtung und biblische Bezüge

 

Der Beginn des Adventsliedes bezieht sich auf die Bibelstelle       Jesaja 45,8:

Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen. Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen. Ich, der Herr, will es vollbringen.

Dieser Bibelvers ist Gottes Zusage an das Volk Israel im Exil. Diese Schriftworte wollen trotz scheinbar aussichtsloser Lage in einem fremden Land, Hoffnung machen und drücken die Sehnsucht nach Gerechtigkeit aus.

 

Der Liedtexter Pater Michael Denis (1774) deutet diesen Bibelvers auf Christus hin. Er soll in unsere Welt kommen und Gerechtigkeit bringen.

Brauchen wir das heute nicht auch noch? Hoffnung und Gerechtigkeit?

 

• Hoffnung, dass wir uns mit Menschen wieder versöhnen können? Mit Menschen die früher einmal unsere Freunde/ Kollegen waren? Mit Menschen die eigentlich auch zu unserer Familie/ Verwandt- schaft gehören?

• Hoffnung, dass wir selbst und unsere Familie vom Alltag nicht zermürbt werden.

• Hoffnung, dass wir im Ernstfall Menschen haben, die uns zuhören und Ratgeber sind, wenn wir schwere Zeiten durchleben?

• Gerechtigkeit – wenn Menschen am Arbeitsplatz unfair behandelt werden.

• Gerechtigkeit – wenn Menschen arm sind (egal welcher Art) und Hilfe dringend nötig haben.

• …

Solche Sehnsüchte tragen wohl alle von uns in sich. Im Lied wird uns Jesus an die Seite gestellt. Aber Achtung, wir brauchen Geduld! Schon das erste Wort des Liedes deutet darauf hin, dass es nicht sofort geschehen wird. Bis Eis taut kann es lange dauern!   

Aber wir dürfen uns trösten. Irgendwann ist die Wolke voll mit Wasser und dann beginnt es, oft auch völlig überraschend, zu regnen („regnet ihn herab“).                               

Vielleicht ist es in unserem Leben auch so, dass wir viel Geduld aufbringen müssen bis endlich Gerechtigkeit einzieht und Hoffnungen sich erfüllen! Der Heil-and kommt zu uns!        GR Rudi Berzl

 

Rückblick auf den Trostweg 2013 in der Pfarrkirche

"Gott hat deine Farben der Trauer geborgen und gewandelt zugleich"

- Auszüge -

in tiefer Trauer

SCHWARZ

  • Dunkelheit und Schatten
  • Angst und Verzweiflung
  • Sterben und Tod

Schwarz ist die Farbe des Schutzes in einer seelisch zu starken herausfordernden Umwelt. Schwarz ist die dunkelste aller Farben, die Abwesenheit von Licht ...

 

Wo bist du Gott, in meinen dunklen Tagen?

Wo finde ich dich in der Schwärze meines Lebens?

Wo und wie gibst du mir meinen Lebensmut wieder?

...

Im Tod Jesu am Kreuz ist Gott selbst den Weg durch die dunkelste Nacht gegangen. ...

Wer das Kreuz anschaut, schaut ins Gesicht des Liebe Gottes, der das Leiden der Welt zu seinem eigenen gemacht hat.

 

Herzenswunsch

ROT

  • Aufregung und Wut
  • Zorn und Hass
  • Lärm und Aggressivität

Alarmstufe Rot: jetzt bricht aus uns hervor, was wir bisher abgeschottet haben: unsere Gefühle sind ein regelrechtes Chaos. Dass wir ohnmächtig sind angesichts des Todes ...

Warum?

Warum bist du weggegangen, so endgültig, son unwiederruflich?

Warum musste das so kommen?

...

Die Farbe Rot kann uns aber auch im Positiven begleiten ...

An dieser Station konnte auf eine Herzkarte ein "Herzenswunsch" an den lieben Verstorbenen geschrieben werden.

 

Papierblume "erblüht"

BLAU

  • Bewältigung
  • Unendlichkeit und Sehnsucht
  • Beruhigung und Entspannung

Die Blaue Farbe symbolisiert den Himmel und damit Unendlichkeit, Ferne, Weite.Als Farbe des Wassers symbolisiert es aber auch die Seele, das Unbewusste. Blau ist still und entspannend, innerer und äußerer Friede wird möglich. Das Herz kann sich wieder beruhigen.

So suchen wir nach dem Verlust eines lieben Menschen immer wieder Orte auf, die der Verstorbene mochte, übernehmen Gewohnheiten von Ihm ...

An dieser Station war die Möglichkeit gegeben eine Papierblume ins Wasser zu legen und ihr beim "Erblühen" zuzusehen.

 

Tauben der Auferstehung

WEISS

  • Licht
  • Freude und Glück
  • Anfang und Reinheit

Weiß ist physikalisch die Summe aller Farben: die sieben Farben des Regenbogens. Weiß gilt als die vollkommenste Farbe und hat keinerlei negative Zusammenhänge ...

So verbinden wir in unserem christlichen Glauben weiß auch mit der Auferstehung: für den Weg vom Tod zum Leben, von der Verzweiflung zur Hoffnung, von der Finsternis zum Licht. Auferstehung beginnt mitten im Leben... Du verwandelst meine Trauer in Freude.

An dieser Station konnte jeder eine weiße Taube der Auferstehung mit nach Hause nehmen.

 

PGR Sachausschuss Liturgie, Eva Aigner u. Rita Demmel

 

Was glauben eigentlich Jugendliche?

Ein Beitrag zum Jahr des Glaubens

 

"Glaube ist wie Schokolade, sie nährt und macht glücklich!" (Lucia, 17 Jahre)

 

"Viele Glauben an Gott und trauen es sich oft nicht zu zeigen, weil sie sich uncool dabei vorkommen."   (Matthias, 15 Jahre)

 

"Wenn du an einen Punkt im Leben angekommen bist, an dem du vielleicht keinen Ausweg mehr siehst, dann sendet Gott dir in der Sekunde, in der du es dann am allerwenigsten erwartest, ein Zeichen dafür, dass es immer ein bisschen Hoffnung und einen Weg gibt und dass du selbst vielleicht die Hoffnung für einen anderen bist."   (Jana, 15 Jahre)

 

"Gott tut mir gut, weil er immer da ist und ich manchmal das Gefühl habe, dass er mich als einziger versteht."   (Thomas, 15 Jahre)

 

"Glaube ist wie ein kühles Getränk in der Hitze, er erfrischt, belebt, setzt Kräfte frei, von denen man vorher nie geahnt hätte."   (Florian, 21 Jahre)

 

"Viele Menschen fangen das Glauben erst an, wenn sie in Not sind. In guten Zeiten vergessen sie, ihr erfülltes Leben zu schätzen und dankbar dafür zu sein."   (Maria, 15 Jahre)

 

"Deswegen Glaube ich an Gott, weil er da ist, wenn es kein anderer mehr ist."   (Jana, 14 Jahre)

 

 

Aussagen von Jugendlichen

aus: Lebe! IN FÜLLE, Orientierungspunkte für die Jugendpastoral im Bistum Regensburg, 2013

(2. Auflage)

 

Freudig und furchtlos

Das II. Vatikanische Konzil wieder lesen

Das Zweite Vatikanische Konzil hat die katholische Kirche stark geprägt. Es brachte eine Öffnung zu den anderen christlichen Konfessionen, zu den anderen Religionen und zur Welt hin. Vieles, was uns heute selbstverständlich erscheint, wurde durch die Beschlüsse des Konzils ermöglicht. Die vorliegende Broschüre ist ursprünglich aus einer Artikelserie des Grazer Dogmatik- professors Bernhard Körner im  „Sonntagsblatt“ hervorgegangen und wurde für diese Veröffentlichung erweitert. Sie bietet Grundinformationen über das Konzil, skizziert die Kernaussagen der einzelnen Dokumente und lässt uns an den Erlebnissen von einigen Zeitzeugen teilhaben.

                                      Gemeinschaftsproduktion der österreichischen Kirchenzeitungen, 58 S.  

 

Das Heft kann beim Bibelwerk Linz bestellt werden: www.dioezese-linz.at/bibel

 

Weitere Informationen zum II. Vatikanischen Konzil finden Sie auf der Homepage der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg:

http://www.keb-regensburg.de/50-jahre-vatikanum-ii/wanderausstellung/tafelinhalte-einsehen/

 

Hin und wieder

hin und wieder

den Alltag zum Klingen bringen

die Eintönigkeit des Alltags durchbrechen

und die Melodie der Achtsamkeit spüren


hin und wieder

den Alltag zum Leuchten bringen

das Grau des Alltags durchbrechen

und die Farben des Lebens spielen lassen


hin und wieder

den Alltag würzen

die Fadheit des Alltags durchbrechen

und Geschmack an den kleinen Dingen finden


hin und wieder

dem Alltag Flügel verleihen

die Schwere des Alltags durchbrechen

und die Leichtigkeit des Seins atmen

 

hin und wieder

den Alltag durchbrechen

mit einem Lächeln im Herzen

der davoneilenden Zeit ein Stück Ewigkeit entgegensetzen


Ute Weiner

 

Aus Zeitschrift "Licht" 4/2013

Ein herzliches Vergelt´s Gott an die Autorin, die uns erlaubt hat den Text hier zu veröffenltichen.

 

Buchtipp

Tomás Halik: Geduld mit Gott

Der tschechische Theologe Tomás Halík, 1978 unter größter Geheimhaltung zum Priester geweiht und zur Zeit des kommunistischen Regimes neben seinem Zivilberuf als Psychotherapeut heimlich für die Untergrundkirche tätig, ist in Deutschland noch relativ unbekannt. In Osteuropa gehört er jedoch seit vielen Jahren zu den bekanntesten Autoren religiöser Literatur. (...)

 

Bereits der Titel „Geduld mit Gott“ macht neugierig, denn wenn in traditionellen religiösen Kontexten auch manchmal von der Geduld Gottes mit den Menschen die Rede ist, ist man doch nicht unbedingt gewöhnt, vom gläubigen Menschen einzufordern, geradezu Geduld mit Gott zu haben. Doch der Autor erklärt sehr überzeugend, dass die drei christlichen Grundhaltungen Glaube, Hoffnung und Liebe in gewissem Sinne Ausdruck unserer Geduld mit Gott sind (bzw. sein sollten), als Möglichkeiten nämlich, mit der Erfahrung der Verborgenheit Gottes in Zeiten von Leiden, Scheitern und Schmerz umzugehen. Glaube und Liebe sind untrennbar verbunden mit Vertrauen und Treue, Vertrauen und Treue müssen sich aber gerade im geduldigen Ausharren in schwierigen Lebensabschnitten, die vom Schweigen Gottes geprägt sind, bewähren. Unter dieser Perspektive erscheint für Halík ein zweifelnder, suchender, ringender Atheismus dem christlichen Glauben gar nicht so ferne zu stehen, wie oft gedacht – in diesem Sinne kann der Autor sogar sagen, Atheismus sei eigentlich nur ein Ausdruck von Ungeduld, das Urteil der Atheisten über die Abwesenheit Gottes in der Welt gewissermaßen eine „nicht zu Ende gesprochene Wahrheit“.

 

Der Mensch kann und darf mit dem großen Geheimnis, das Gott darstellt, niemals so schnell fertig werden, vielmehr muss ein lebendiger, reifer Glaube immer offen sein für Überraschungen, die Gott bereithält, und er muss auch in der Lage sein, Zeiten der Gottferne auszuhalten. Dieses Ziel verfehlt aber sowohl ein gleichgültiger Atheismus wie ein religiöser Fundamentalismus, der Gott bereits zu „haben“ meint. Sehr viel mehr Sympathie hegt der Autor dagegen für jene Menschen, die sich wie der Zöllner Zachäus im Lukasevangelium zwar nicht ganz nach vorne trauen, aber aus einer gewissen Distanz heraus dennoch neugierig und irgendwie auch sehnsüchtig den Wunsch haben, Jesus zu sehen. Die in diesem Sinne „Fernstehenden“ können, wenn sie sich den Geist der Suchenden bewahren, nach Ansicht des Autors Gott näher stehen als manche allzu sicheren Frommen, und sie können gerade für die Frommen auch zum Anlass werden, den eigenen Glauben offen zu halten für andere Perspektiven als nur die eigene.                   Sankt Michaelsbund auf www.pfarrbriefservice.de

 

Tomás Halík: Geduld mit Gott – Die Geschichte von Zachäus heute. Freiburg: Herder Verlag, 2010. – 257 S.; 14,95 €

 

Betrachtung zum Logo "Jahr des Glaubens"

 

Schiff mit Welle

Das Schiffmotiv findet sich vielfach in der Bibel: Arche Noah, Jesus stillt den Seesturm, der reiche Fischfang ...

Und auch unsere Wenzenbacher Kirche ist in Erinnerung an den Pfarrpatron Petrus als Schiff gestaltet (Petrus der Menschen-Fischer).

 

Das Schiff ist ein Symbol für die Kirche; für die Seele.

Auf einem Schiff braucht es viele die mit fahren, die sich einbringen ...

Wo kann ich mich in die Gemeinschaf der Kirche einbringen?

Wo ist mein Platz auf dem Kirchenschiff?

Oder: Wo muss das Schiff anlegen, dass ich einsteigen kann?

 

Mast/ Segel - das Kreuz

Jesus ist am Kreuz gestorben und ist am dritten Tag auferstanden. Sein Kreuz verbindet Himmel und Erde. Der Mast trägt das Segel und ermöglicht eine Fahrt auf dem Meer.

Das Segel wird oft auch als Symbol für den Heiligen Geist gedeutet.

 

Wie bin ich mit Jesus verbunden? Wie verbinde ich Himmel und Erde?

Traue ich dem Heiligen Geist etwas zu?

 

 

Sonne

ein Christuszeichen;

die Sonnenscheibe ein Symbol für die Eucharistie.

 

Was macht mein Leben hell? Lasse ich "Jesus das Licht der Welt" in mein Leben; in mein Herz?

 

 

Triagramm IHS

Kurzform des Namens "Jesus" im griechischen.

Jesus Heiland Seligmacher

 

Ich habe Sehnsucht nach ... ?

 

 

Rudi Berzl, Gemeindereferent

 

 

Aktueller Pfarrbrief

Pfarrbrief Nr. 10

15.10- 12.11.2017

Den aktuellen Pfarrbrief erhalten Sie am Erscheinungstag auch gerne automatisch per E-mail. Eine kurze Nachricht an das Pfarrbüro genügt: wenzenbach@bistum-regensburg.de

Letzte Änderung:

20.10.2017

 

Aktuelles:

Sonntag der Weltmission

 

Geistliche Impulse:

Alle sind berufen

       Aktuelle Termine

Gottesdienstzeiten u. wöchentl.

Termine siehe unten

 

Donnerstag, 19.10.,  8.30 Uhr Frauenfrühstück im Pfarrheim

18.30 Uhr Oktoberrosenkranz

19.00 Uhr Hl. Messe

 

Samstag, 21.10., 930 Uhr

Probe Gospelchor, Pfarrheim

17.30 Uhr Oktoberrosenkranz

18.00 Uhr Vorabendgottesdienst

vor- und nach dem Gottesdienst

Welt-Waren-Verkauf (KDFB)

 

Sonntag, 22.10.,

vor- und nach den Gottes-diensten Welt-Waren-Verkauf 

11.00 Uhr Taufe

14.00 Uhr Tag der offenen Tür des Missionsstrickkreises im Pfarrheim

 

Mittwoch, 25.10., 14.00 Uhr

Missionsstrickkreises im Pfarrheim

 

Termine der Pfarrei Irlbach

Gottesdienstzeiten:

 

Di.   16.00 Uhr Schülergottesdienst

       19.00 Uhr  Hl. Messe

Mi.    8.30 Uhr   Hl. Messe

Do.  19.00 Uhr   Hl. Messe

Fr.     8.00 Uhr   Hl. Messe

Sa.  18.00 Uhr   Vorabendgottd.

So.    8.00 Uhr   Pfarrgottesdienst

       10.00 Uhr   Hl. Messe

 

 

wöchentliche Termine:

  • Di   8.30 - 10.30 Uhr      Eltern-Kind-Grp., Pfarrheim
  • Di  19.30 Uhr  Kirchenchor-Probe, Pfarrheim
  • Gruppenstd. der Pfadfinder