Lebendiger Adventskalender

Ab dem 1. Dezember sind Sie jeden Abend vor ein anderes Haus eingeladen. Treffpunkt ist jeweils um 17.30 Uhr.
Wir singen gemeinsam Adventslieder und hören eine Geschichte.

Eine aktuelle Liste vor welchem Haus der lebendige Adventskalender zu Gast ist finden Sie  hier.

 

Der lebendige Adventskalender ist eine gemeinsame Aktion der katholischen Pfarreien Wenzenbach und Irlbach, sowie der evangelischen Kirchengemeinde.

Zachäus verändert sich

Ökumenischer Kinderbibeltag 2017

Die Konfirmandinnen spielten die biblische Geschichte von Jesus und Zachäus
Die Konfirmandinnen spielten die biblische Geschichte von Jesus und Zachäus

„Wir sind hier gar nicht in Wenzenbach, sondern in Jericho!“ So begrüßte Pfarrer Schnütgen die Kinder in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche. Das war auch fast naheliegend, da die aufgebaute Kulisse die Teilnehmer zur Zollstation von Zachäus versetzte. Sehr anschaulich und bewegend spielten die Konfirmandinnen die Geschichte vom Zöllner, der zuerst viel zu viel Geld von den Händlern verlangte und nach dem Jesus bei ihm war, sich total veränderte. Die Teilnehmer teilten sich in verschiedene Gruppen in der evangelischen Kirche und im katholischen Pfarrheim auf. Die Gruppenleiter brachten den Kindern die Bibelstelle noch einmal näher, spielten und bastelten dann miteinander. In Anspielung an den Zöllner Zachäus gestalteten die Kinder jeweils einen Brust-Geldbeutel, der auch über diesen Tag hinaus an diesen Bibeltag erinnern wird.

Für den Abschlussgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche hatte jede Gruppe ein Plakat gemalt, so dass die Bibelgeschichte anhand der Bilder noch einmal nacherzählt werden konnte. Pfarrer Schnütgen und Gemeindereferent Rudi Berzl stellten noch einmal die Verwandlung von Zachäus in den Mittelpunkt. Eine Frage blieb allerdings offen: Haben sich auch die Menschen die Jesus und den Zöllner begleiteten und alles mitverfolgten verändert? Ein großer Dank gilt den 11 Gruppenleitern und den Konfirmandinnen, die durch ihren Einsatz diesen Tag erst möglich gemacht haben.   

GR Rudi Berzl

 

Sonntag der Weltmission 21./22. Oktober 2017

Der vierte Sonntag im Oktober ist in Deutschland der Sonntag der Weltmission. Weltweit wird dieser Sonntag in allen katholischen Gemeinden gefeiert. Die Kollekte unterstützt Projekte der 1000 ärmsten Diözesen der Welt. Im Mittelpunkt der diesjährigen missio-Aktion stehen die Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen in Burkina Faso.

Das Leben in Burkina Faso ist hart. Dürreperioden und Missernten treffen Menschen, die vorwiegend von der Landwirtschaft leben, regelmäßig.

 Mädchen leiden besonders unter der Armut. Um das Überleben einer Familie zu sichern, werden sie häufig schon bei ihrer Geburt deutlich älteren Männern versprochen. Einziger Ausweg aus einem Leben unter Zwang – die Flucht!

 Obdach und Schutz finden die Mädchen bei kirchlichen Helfern. Schwestern und Katechisten geben den Mädchen ein neues Zuhause. Hier sind sie sicher, können weiter zur Schule gehen, lernen weben, färben oder ein anderes Handwerk.

Helfen Sie mit!

Ihre Spende bei der Kollekte am Sonntag der Weltmission schenkt Zukunft- in Burkina Faso und weltweit.                                                                                         missio.com / Simone Berzl

 

Ministranten verbrachten sonnige Tage in Prag

Ministranten bei der Bootsfahrt auf der Moldau
Ministranten bei der Bootsfahrt auf der Moldau

An einem schönen Montag im Juli machten sich die Ministranten auf zu ihrer Jahresfahrt nach Prag. Nach einer langen Zugfahrt entspannten wir alle auf den Tretbooten und genossen die Sonne an der schönen Moldau. Der nächste Tag begann mit einer Morgenbesinnung gegenüber von unserem Hostel in einem kleinen Park. Danach ging es weiter in die Stadt zu unserer Stadt-führung. Dort erfuhren wir vieles über die Stadt und ihre Geschichte. Da die Sonne herunterbrannte fuhren wir mit dem Bus zur großen Prager Burg, in der es angenehm kühl war und es einiges interessantes zu entdecken gab. Nach diesem langen heißen und anstrengenden Tag fielen alle sicher schnell und erschöpft in den Schlaf. Am Mittwoch starteten wir wieder mit einer gemeinsamen Morgenbesinnung, bis sich die Gruppen trennten und sich der eine Teil im Schwimmbad erfrischte, während die anderen im Wachs- und Schokoladenmusem Spaß hatten. Abschluss war hierbei ein Stadtbummel. Der letzte Tag wurde abgerundet durch die Fahrt auf den Petrihügel mit einer Standseilbahn. Alle genossen das letzte Mal den schönen Ausblick auf die Stadt, bevor es für uns alle wieder in unsere Heimat Wenzenbach ging.                           Sarah Burzler

 

Wer hätte uns das zugetraut?

Entlassgottesdienst an der Mittelschule
Entlassgottesdienst an der Mittelschule

Der Entlassgottesdienst an der Mittelschule stand dieses Jahr unter dem Motto "Wer hätte uns das zugetraut?" Zu Beginn des Gottesdienstes hatten deshalb Religions-lehrerin Mathilde Schraml und Pfarrer Arne Schnütgen ein Jahn-Trikot übergestreift. "Wer hätte vor einem Jahr, dem Regensburger Fußballclub den Aufstieg in die 2. Liga zugetraut?" So wurden die Eltern, Absolventen und Lehrer am Beginn des Gottesdienstes gefragt. Vermutlich haben auch den Entlassschülern nicht alle den Abschluss zugetraut.

In der Bibel ging es dem Hirtenjunge David ähnlich. Auch ihm traute keiner zu, dass er den Riesen Goliath besiegt. Mit Mut und Vertrauen auf Gott hatte er es dennoch geschafft.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Sängerinnen und Sängern der 5. und 6. Klasse unter der Leitung von Musiklehrerin Ingrid Wehrer gestaltet.                                                  GR Rudi Berzl

 

Wer anderen Freude macht, der macht sich selbst eine Freude

So kann man unser diesjähriges Pfarrfest auch sehen.

Das diesjährig Motto hat gelautet: „Zusammen leben, glauben und feiern“. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wieder einige hundert Pfarrgemeindeangehörige und Gäste, um gemeinsam zu feiern und ein wunderschönes Fest zu genießen. Das vielfältige Angebot der Speisen von traditionellem Grillfleisch und Würstchen über Käse und Radi bis hin zu vegetarischen Speisen aus Syrien fanden wieder großen Anklang.

 

Die leckeren Kuchenkreationen der privaten Bäckerinnen und Bäcker bereiteten wieder viel Gaumenfreude.

Ohne Spiele und Schminken für Kinder ist das Pfarrfest nicht denkbar, ebenso wie die 1000 Lose, die jedes Jahr nach kurzer Zeit ausverkauft sind.

Was ich nun in den Fokus stellen will, sind die vielen Helferinnen und Helfer damit das Pfarrfest jedes Jahr aufs Neue gelingen kann.

Auch heuer ist mir wieder diese besondere Stimmung aufgefallen und mit wieviel Engagement und Liebe da gearbeitet wird. Sei es beim Kuchenverkauf, beim Abspülen, beim Aufräumen und Aufbauen, überall freundliche Menschen die gerne anpacken und zusammenarbeiten.

Offensichtlich macht zusammenarbeiten und arbeiten für andere Freude. Ich kann das nur bestätigen, wie gut es tut etwas für andere zu tun, auch wenn es natürlich anstrengend ist. Wenn dann so ein Fest vorbei ist schaut man mit Freude zurück.

 

An dieser Stelle mein Dank an alle die Mitgeholfen haben, dass unser Pfarrfest wieder ein Fest der Begegnung und der Freude war. Der Erlös wird für die Gestaltung des Kirchenvorplatzes verwendet.

Das nächste Fest kommt bestimmt. Sind sie mit dabei als Helfer oder als Besucher. Sie alle sind herzlich willkommen.                                                                    Albert Sauerer

 

Ein Herz für Afrika

So lautet seit 2008 die Devise an der Grundschule Wenzenbach

Die Partnerschule in Mazobe/ Zimbabwe
Die Partnerschule in Mazobe/ Zimbabwe

Ausgangspunkt für die nunmehr seit neun Jahren bestehende Schulpartnerschaft mit der Mbebi Primary School in Mazowe (30 Kilometer von Harare, der Hauptstadt Zimbabwes, entfernt) war eine Religionsstunde mit dem Thema „Kinder einer Erde“, während der wir auf die Missionsarbeit zu sprechen kamen. Im Sonntagsgottesdienst stellte der Wenzenbacher Missionsstrickkreis seine Arbeit vor und erzählte von Schwester Ferrera, einer gebürtigen Regensburgerin, die seit mehr als fünfzig Jahren als Missionsschwester des Ordens der Dominikanerinnen in Afrika tätig ist. Spontan kamen unsere Schülerinnen und Schüler auf die Idee, diesen ärmsten der armen Kinder zu helfen. Aber wie? Trennten uns doch 11047 Kilometer von dieser Schule und die gab es zu überwinden!

„Weihnachtsengel“, das war’s! Uns wuchsen im wahrsten Sinne des Wortes „Flügel“ und wir packten Weihnachtssäckchen für die afrikanischen Kinder. Spontan wechselten Spitzer, Radiergummi, Mäppchen, Blöcke, Hefte sowie Stifte aller Art ihre Besitzer und machten sich zusammen mit Kuscheltieren per Flugzeug auf den Weg nach Afrika. Mit großer Begeisterung wurden Briefe geschrieben sowie Bilder gemalt und den Weihnachtssäckchen beigefügt. Am liebsten wären unsere „Weihnachtsengel“ selbst mitgeflogen!

Wie groß war viele Wochen später die Überraschung, als Post aus Afrika an unsere „Weihnachtsengel“ kam, denn die Schülerinnen und Schüler der Mbebi Schule haben mit „unseren“ Stiften auf „unsere“ Blöcke Dankesbriefe nach Wenzenbach versandt.

Seither wurde Afrika – Weihnachtsengel für Afrika - zu unserem Schulprojekt. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit schickten wir Geschenke über den Luftweg an unsere Patenschule nach Zimbabwe.

 Im Jahre 2015 jedoch standen wir einem großen Problem gegenüber: Ein Verschicken der Weihnachtssäckchen gestaltete sich als äußerst schwierig um nicht zu sagen, unmöglich. Wie sollten wir „Wenzenbacher Weihnachtsengel“ weiterhin helfen? „Geldspende“ war das Zauberwort!

Unsere Schülerinnen und Schüler malten Weihnachtskarten und ein Teil des Verkaufserlöses wurde für Afrika bereitgestellt. Doch damit nicht genug: Ein kahler Tannenbaum in der Aula wartete darauf, mit bunten Weihnachtsbändchen in einen Weihnachtsbaum verwandelt zu werden. Jedes Bändchen, das an den Baum gebunden wurde, brachte eine kleine Geldspende in beliebiger Höhe ein. Das bereitgestellte Sparschweinchen wartete schon darauf, „gefüttert“ zu werden! Und - siehe da! Alles in allem brachten unsere Aktionen einen Erlös in Höhe von 328.29 Euro ein!

Schwester Ferrera zu Besuch in der Grundschule Wenzenb
Schwester Ferrera zu Besuch in der Grundschule Wenzenb

Jetzt musste dieser Geldsegen nur noch seinen Weg nach Afrika finden! Hier kam uns der Zufall zu Hilfe. Schwester Ferrera kündigte an, im Mai 2017 auf Heimaturlaub nach Zeitlarn bzw. ins Kloster Strahlfeld zu kommen und freute sich über eine Einladung an unsere Schule. War sie doch schon zweimal zu Besuch bei uns und erzählte den Kindern von ihrem Leben als Missionsschwester in Afrika. Wie staunten da unsere Kinder als Schwester Ferrera voller Stolz vom Einbau einer Toilette berichtete. Unvorstellbar für viele! Sie erklärte, dass viele Mütter Körbe, Stoffe, Deckchen, Taschen, Musikinstrumente, Holzkreuze… selbst herstellen und diese verkaufen müssen, um so das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen zu können. Einige Dinge zeigte sie uns und ein Raunen „Ah, wie schön!“ und „Oh!“ ging durch die Kinderschar.

Raphael hatte die Idee für Schwester Ferrera: „Verkauf doch die wunderschönen Dinge bei uns. Da bekommst du viel mehr Geld!“ Wie wahr, doch leider lässt sich dieser Gedanke nicht in die Tat umsetzen. Schade!

Geld war dann auch das Stichwort für unsere Kinder. Rafaela überreichte Schwester Ferrera im Namen aller Kinder der Grundschule Wenzenbach ein „Honigtöpfchen“ voller Euro-Scheine und Cent-Münzen.  Strahlend bedankte sich Schwester Ferrera für die „süße“ Spende und verkündete voller Stolz:Damit können wir wieder für viele mittellose Kinder das Schulgeld bezahlen! Vergelt’s Gott,auch an eure Eltern und an alle, die diese Karten gekauft haben! Euch allen Gottes Segen!“

Mit diesen Worten verabschiedete sich Schwester Ferrera von der Schülerschar sowie dem Lehrer-kollegium der Grundschule Wenzenbach.                                                      Sigrid Dost-Reichel

 

Maiandacht der Pfarreiengemeinschaft

Foto: Hans Graml
Foto: Hans Graml

Kurz vor Ende des Marienmonates Mai fand die Maiandacht der Pfarreiengemeinschaft Wenzenbach/ Irlbach an der Boneder-Kapelle statt. Die Kapelle zum Heiligen Kreuz steht an der Nahtstelle zwischen den Pfarreien Irlbach und Wenzenbach. Auch dieses Jahr hatten sich wieder Gläubige aus beiden Pfarreien vor der Kapelle eingefunden. Pfarrer Johann Babel leitete die Marienandacht (siehe Foto) und bat gemeinsam mit den Anwesenden um die Fürsprache Marias bei ihrem Sohn. Musikalisch wurde die Andacht von Maria Renner und Anita Pollok mitgestaltet. Ein Dank gilt auch der Familie Boneder, welche die Kapelle wieder zu Verfügung gestellt hatte.         

Rudi Berzl, GR

Erstkommunion 2017

Die Erstkommunionkinder 2017 - Foto:Foto Daniel
Die Erstkommunionkinder 2017 - Foto:Foto Daniel

„Herr, dieses Brot, das wir brechen, ist einst in den Körnern über die Felder zerstreut gewesen; sie sind gesammelt, um ein einziges Brot zu werden. So versammle auch deine Kirche von den Enden der Erde in dein Reich…“ So heißt es in einem Gebet aus der Zwölfapostellehre.“

Das Brot auf Eurem Kreuz steht gleichsam als Zeichen für den Weg zur Einheit der Christen. Das viergeteilte Brot will sagen: aus allen vier Himmelsrichtungen, von allen Seiten der Welt gehört Ihr zusammen, gehört Ihr zum Brot des Lebens…

Wenn Versöhnung mit Gott und auch mit dem Nächsten geschehen ist, dann spüre ich: das ist ein Schritt für den Weg der Versöhnung, einem Weg in die Zukunft, zum Brot des Lebens. 

Johann Babel, Pfarrer

"Euer Glaube soll euch Hilfe sein"

Junge Christen aus Wenzenbach u. Irlbach empfingen das Sakrament der Firmung

Die Firmlinge aus Wenzenbach und Irlbach
Die Firmlinge aus Wenzenbach und Irlbach

In den vergangenen Wochen hatten sich die jungen Christen auf diesen Tag vorbereitet. In der Wenzenbacher Kirche schwebten über den Köpfen der Firmlinge die selbstgebastelten Heilig-Geist-Flammen.

Zur Firmspendung kam Prälat Robert Hüttner nach Wenzenbach. In seiner Predigt ermutigte er die Firmlinge offen für Jesus zu sein, bereit sein zu geben und in Kontakt mit Gott zu bleiben. Er berichtete von einer persönlichen Begegnung mit Mutter Teresa aus Kalkutta, die es in vorbildlicher Weise verstand für andere da zu sein und zu geben. Ein besonderes Anliegen war ihm auch der Kontakt zu Jesus Christus: "Euer Glauben soll euch Hilfe sein, wenn es euch im Leben mal schlecht geht," so der Firmspender. Anschließend wurden die jungen Christen mit Chrisam gesalbt und gefirmt. Die musikalische Gestaltung übernahm die Minstrantenband "Minitakt", die nach dem Gottesdienst von den Firmlingen und ihren Angehörigen mit einem kräftigen Applaus belohnt wurde.                                                        GR Rudi Berzl

 

Kar- und Ostertage in St. Peter, Wenzenbach

Firmlinge beim U 14 Tag in Regensburg

Station zu den Hl. Ölen in St. Rupert/Emmeram
Station zu den Hl. Ölen in St. Rupert/Emmeram

Der erste Tag der Osterferien war für eine Gruppe der Firmlinge aus Wenzenbach und Irlbach ein besonderer Tag. Nach der Begrüßung durch Bischof Rudolf in der St. Mairen-Schule gab es ein buntes Workshop-Programm für die unter 14 jährigen. So konnten sie z. B. Bastel-angebote wahrnehmen oder ein wenig HipHop und Breakdance erlernen. Nach der Mittagspause ging es in´s Garbokino zu einer Filmeinheit. In St. Emmeram und St. Rupert waren Stationen zu den Heiligen Ölen vorbereitet. Die Heiligen Öle und vorallem das Chrisam, dass bei der Firmung verwendet wird, wurde beim Gottesdienst im Dom vom Bischof geweiht. Auch die frische Musik der Band "Makaber" aus Regenstauf hatte es den jungen Christen angetan. Mit vielen neuen Eindrücken ging es am Abend mit dem Stadtbus wieder zurück nach Wenzenbach.     GR Rudi Berzl

 

Fastenpredigtreihe ganz im Zeichen der Ökumene

Fastenpredigt Pfr Schnütgen
Fastenpredigt Pfr Schnütgen

Die Fastenpredigtreihe steht im Jahr des Reformationsjubiläums ganz im Zeichen der Ökumene. Pfarrer Schnütgen eröffnete die Reihe mit Blick auf die überarbeiteten Bibelausgaben. Sowohl die Lutherbibel als auch die Einheitsübersetzung wurden vor kurzem revidiert. Die Lutherbibel hat seit der Erstübersetzung durch Martin Luther eine lange Tradition hinter sich. Sie ermöglicht den evangelischen Christen seit dem 16. Jahrhundert sich selbständig mit der Bibel zu beschäftigen. Bei der Überarbeitung wurde auch darauf geachtet, dass die "kräftige" Sprache Luthers wieder hörbar wird.

Bei der katholischen Einheitsübersetzung wurde ebenfalls darauf geachtet, dass die Übersetzungssprache sowohl für den Gottesdienst als auch für das persönliche Bibellesen geeignet ist. Beide Bibelübersetzung waren nach der Neuauflage bald vergriffen und mussten nachgedruckt werden. Dies macht deutlich, dass nach wie vor die Bibel die Menschen unserer Zeit interessiert.                                Rudi Berzl GR

 

Die nächsten Fastenpredigten:

 

Mittwoch: 22.03.2017 - 19.00 Uhr / Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

Vom Gegeneinander zum Miteinander

Pfr. Helmut Heiserer

 

Mittwoch: 29.03.2017 - 19.00 Uhr / Pfarrkirche Irlbach

Glaubenszeugnisse von kath. u. evang. Christen

Bischof Rudolf Voderholzer besuchte Wenzenbach

Gottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer
Gottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer

Der erste Fastensonntag war dieses Jahr etwas Besonderes. Diözesanbischof Rudolf Voderholzer kam zum Pastoralbesuch in unsere Pfarrgemeinde. In der Predigt ging er auf das Tagesevangelium von den Versuchungen Jesu in der Wüste ein. „Versuchungen sind Anschläge auf unseren Glauben, auf unser Vertrauen zum liebenden, barmherzigen Gott!“, so der Bischof.

Einen Dank sprach er auch allen Gremien und Gruppen der Pfarrei aus, die zu einem aktiven Glaubensleben beitragen.  Auch beim anschließenden Nudelessen, das wieder von den Ministranten organisiert wurde, war Bischof Rudolf dabei. Er nahm sich viel Zeit für persönliche Gespräche und lies sich ebenfalls das einfache Fastenessen schmecken.                                            GR Rudi Berzl

 

Einen ausführlichen Bericht auf der Homepage des Bistums Regensburg finden sie hier.  

 

Einladung zum Weltgebetstag der Frauen

Am Freitag, den 03. März lädt der Frauenbund Irlbach zusammen mit dem Frauenbund Wenzenbach und den evangelischen Frauen zum Weltgebetstag der Frauen ein. Um 18.00 Uhr ist gemeinsamer Gottesdienst in der Pfarrkirche Irlbach und anschließend sind alle zu einem gemütlichen Beisammensein im Kirchenkeller eingeladen. Neben der Verkostung landesüblicher Speisen, gibt es auch Interessantes über das Leben der Frauen auf den Philippinen zu erfahren.

 

Viele Ehrenamtliche machen die Pfarrei lebendig

Pfarrei St. Peter lud zum Neujahresempfang ein und blickte auf 2016 zurück

PGR-Sprecher A. Sauerer wünscht den Besuchern ein gutes neues Jahr
PGR-Sprecher A. Sauerer wünscht den Besuchern ein gutes neues Jahr

An Heilig Drei König lud die Pfarrei Wenzenbach alle Pfarreiangehörigen zum Neujahrsempfang ein. Zugleich ist diese Veranstaltung immer auch die Pfarrversammlung. Pfarrgemeinde-ratssprecher Albert Sauerer berichtete über die Arbeit des Pfarrgemeinderates. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war das Ehrenamt. Sehr viele Menschen bringen sich in der Pfarrgemeinde ehrenamtlich ein. Er verwies darauf, dass sich die Einstellung zum Ehrenamt bereits verändert hat. Immer mehr erwarten engagierte Menschen neben klassischen Werten, wie anderen helfen zu können, auch Begleitung, gute Rahmenbedinungen und Raum für Selbstverwirklichung und Mitsprache.

Pfarrer Johann Babel ging in seinem Rückblick auf das Jahr der Barmherzigkeit ein und erinnerte an zahlreiche Aktionen und Gottesdienste die im Jahr 2016 stattfanden. Er rief dazu auf weiterhin die Sorgen und Nöte des Einzelnen in den Blick zu nehmen.

Nach einem Rückblick in Bildern stellte Gemeindereferent Rudi Berzl, stellvertretend für die Leiterin der Elten-Kind-Gruppe, diese Pfarreigruppe vor. Die Gruppe trifft sich wöchentlich im Pfarrheim und hat ein Abwechslungsreiches Programm zur Förderung von Kleinkindern im Alter von 6 Monaten bis zum Kindergartenalter im Angebot.

Kirchenpfleger Georg Wagner berichtete über die Kirchenrechnung und über den Stand der Planungen für den Kirchenvorplatz. Die stellvertretende Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Renner gab einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2017. So sind bereits drei Fastenpredigten zum Thema "500 Jahre Reformation" geplant. Auch einen Valentinstag für die Ehejubilare und eine gemeinsame Wanderung der Pfarrgemeindräte aus Irlbach und Wenzenbach wird es geben. Musikalisch wurde der Neujahrsempfang vom Gospelchor "A-Tonal" unter der Leitung von Eva Aigner gestaltet.  

GR Rudi Berzl

Die Wenzenbacher "Prugger-Krippe" im Radio

Wenzenbacher "Prugger-Krippe", Foto: Hans Graml
Wenzenbacher "Prugger-Krippe", Foto: Hans Graml

Am Dienstag 27.12. ist ab 10.00 Uhr in der Radiosendung "Habe die Ehre" auf BR-Heimat ein Interview mit Herrn Jürgen Winter über die Wenzenbacher "Prugger-Krippe" zu hören.

 

Hier geht es zur Homepage der Radiosendung:

Homepage BR-Heimat "Habe die Ehre"

 

Sie haben die Sendung verpasst?

Hier können Sie die Sendung als Podcast nachhören

Einfamilienhaus niedergebrannt

Spendenkonto für Familie wurde eingerichtet

Am Montag, den 12. Dezember 2016 wurde das Einfamilienhaus einer fünfköpfigen Familie aus Wenzenbach bei einem Brand massiv beschädigt. Die Familienmitglieder verloren weite Teile ihrer Habseligkeiten.

 

Wer helfen will, kann gerne ab sofort unter dem Verwendungszweck

„Hilfe Brandopfer“ auf das Konto der Katholischen Kirchenstiftung Wenzenbach

IBAN DE11 7506 0150 0102 5295 48,

BIC GENODEF1R02

bei der Raiffeisenbank Regensburg-Wenzenbach eG spenden.

 

Auf Wunsch wird seitens der Katholischen Kirchenstiftung Wenzenbach eine Spendenquittung ausgestellt. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Spendenquittung erst ab einer Spendenhöhe von 5,00 € erfolgt.

 

Mögliche Sachspenden können Sie gerne bei der Pfarrei St. Peter Wenzenbach unter der Tel.Nr. 09407/2558 oder bei der Gemeindeverwaltung Wenzenbach, Frau Billert, unter der Tel.Nr. 09407/309-113 anmelden.

 

Wir möchten uns bereits vorab im Namen der Familie für Ihre Anteilnahme und Ihre Unterstützung bedanken.

Wo zwei oder drei vernetzt sind

online u. offline vernetzten
online u. offline vernetzten

Was haben soziale Netzwerke und Gott gemeinsam? Mit dieser kniffligen, aber doch tiefsinnigen Frage sind all jene konfrontiert worden, die das diesjährige Thema des traditionellen Jugendgottesdienstes erfahren haben. Musikalisch untermalt von der Ministrantenband Minimal ging es dann auch schon los. Dabei dürfte sich manch Besucher gewundert haben, was für neue Technik die alte Kirche dann doch drauf hat. Von Filmen bis hin zu einem live Skype Anruf – diesmal wird tief in die Trickkiste der modernen Technik gegriffen. Während man im normalen Gottesdienst kritische Blicke erntet, wenn man das Handy aus der Tasche holt, wird man hier gerade dazu ermutigt! Und so wird die Frage aufgeworfen: Gilt der allgemein bekannte Spruch „Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, so bin ich unter ihnen“ auch für ein Skype Telefonat? Die alte Kirche und die neue Technik – passt das überhaupt irgendwie zusammen? Die Antwort auf diese Fragen ist ein deutliches 'ja', dienen die sozialen Netzwerke und Medien doch der Vernetzung und damit dem menschlichen Miteinander. Dass man sich dennoch auch „offline“ vernetzen kann, wird anschließend durch ein Friedensnetz anschaulich demonstriert. Abgerundet wird der Gottesdienst durch eine gemütliche Runde im Pfarrheim ein oder zwei Tassen Tee.                                                                   Erik Schlögel

 

Kinderbibeltag "Feuer, Erde, Wasser, Luft"

Eröffnung des Kinderbibeltages "die vier Elemente"
Eröffnung des Kinderbibeltages "die vier Elemente"

Das Wetter passte eindeutig zum Thema des Kinderbibeltages "die vier Elemente". Das Wasser kam von oben, während sich die Kinder in der evangelischen Kirche versammelten. Feuer, Wasser, Erde und Luft waren dann auch Bestandteile der Schöpfungs-geschichte die in der abgedunkelten Dietrich-Bonhoeffer-Kirche mit Musikinstrumenten untermalt den Bibeltag eröffnete. Wie lebensnotwendig, aber auch wie gefährlich Wasser und die anderen Elemente sein können, war Thema in der Gruppenarbeit. Dem Schöpfer dürfen wir für alle Elemente danken. Dieses Jahr wurden die Gruppen wegen der großen Teilnehmerzahl sowohl im katholischen Pfarrheim als auch in der evangelischen Kirche untergebracht. Jede Gruppe war auch einem der vier Elemente zugeordnet und bastelte entweder eine Tonhand, ein Windrad, einen Regenmacher oder eine selbstgestaltete Kerze. Diese Bastelarbeiten durften dann auch alle Kinder mit in den Abschlussgottesdienst, der in der katholischen Kirche stattfand, mit einbringen. Stolz nahmen sie ihre Meisterwerke am Ende des Vormittages mit nach Hause. Ein großer Dank gilt allen Gruppenleitern und Konfirmanden, die durch ihren Einsatz diesen Tag erst möglich gemacht haben.    GR Rudi Berzl

Abrakadabra Simsalabim

Zauberworkshop für Ministranten(gruppenleiter)

Die Zaubertricks brauchen Übung u. machen Spaß
Die Zaubertricks brauchen Übung u. machen Spaß

Auf einmal war sie weg – die 2 € Münze. Gott sei dank war Simon Schmucker bei uns Ministranten aus Irlbach und Wenzenbach, der uns nicht nur zeigte, wie man Dinge auf geheimnisvolle Weise verschwinden lässt, sondern auch, wie sie wieder hervorgezaubert werden.

Mit viel Geduld und Übung konnten sogar wir ein Seil in der Mitte auseinander schneiden und so wieder zusammenfügen, dass man weder einen Knoten noch eine Schnittstelle sieht. Das war wirklich ein gelungener Abend.                                         Rebecca Aigner     

10 mal täglich danken

Arzt verschreibt besonderes Rezept:  täglich danken
Arzt verschreibt besonderes Rezept: täglich danken

Wer zum Arzt geht hofft darauf, dass er ein wirksames Medikament verschrieben bekommt. Auch beim Erntedankgottesdienst verschrieb ein "Arzt" der kranken Erde und ihren Menschen eine Arznei: 10 mal täglich DANKE sagen!

Dieses Rezept wurde von Kindern dann noch weiter erklärt. So dürfen wir danken für unsere Bildung und Ausbildung, für unsere Nahrung, für unsere Familie und für vieles, vieles mehr.

Dankbar waren auch viele Besucher, die am Nachmittag im Pfarrheim Wein und leckere Brote, sowie deftige Kuchen angeboten bekamen. Zudem gab es darüber hinaus eine Fotoausstellung im Pfarrstadl. Hobbyfotografen zeigten zu ganz unterschiedlichen Themen ihre Eindrücke. Viele Besucher namen das Angebot dankbar an.              GR Rudi Berzl

 

Pfarrwallfahrt zu Bier und Barock

Kaffeepause vor der Kirche
Kaffeepause vor der Kirche

Gemeinsam geht es leichter! Das wurde bei der ersten gemeinsamen Pfarrwallfahrt der Pfarreien Wenzenbach und Irlbach deutlich. Fast genau zu gleichen teilen meldeten sich die 61 Teilnehmer aus den beiden Pfarreien für die Fahrt nach Aldersbach an. Nach einem kurzen Morgenimpuls durch die beiden Gemeindereferenten und dem Reisesegen durch Pfarrer Babel, erreichten wir unseren Zielort. Dort feierte die Wallfahrtsgruppe den Sonntagsgottesdienst zusammen mit der Ortspfarrei. Die barocke Asamkirche wollten wir uns am Nachmittag dann noch genauer erklären lassen. Nach dem Mittagessen ging es dann in die Landesausstellung "Bier in Bayern". Wie vielseitig das Thema dargestellt wurde brachte viele zum Staunen. Die Ausstellung spannte einen Bogen von den alten Brauereianlagen in Aldersbach über die Gefahren des Biekonsums bis hin zu Kunstgegenständen und Wirtshauskultur. Nachdem viele Kaffee und Kuchen bei herrlichem Wetter genossen hatten, liesen wir uns noch das Barockjuwel erklären. Nette Details wie die Schwalbe an der Weihnachtskrippe und ein Wal der Wasser spucken kann, machten die Kirchenführung sehr anschaulich. Im Bus wurden auf dem Heimweg noch einige beschwingte Lieder gesungen, so dass am frühen Abend eine fröhliche Busgesellschaft wieder zu Hause ankam.                                                                GR Rudi Berzl

Ministrantenfahrt 2016

"Mei war des schee am Schliersee"

Blick von der Schliersbergalm auf den Schliersee
Blick von der Schliersbergalm auf den Schliersee

„Ich möcht gern an Biersee, so groß wia da Schliersee...“ Mit diesem bekannten Lied auf den Lippen brechen die Ministranten von Wenzenbach auf, endlich das verheißene Paradies zu bestaunen. Womit natürlich der Schliersee gemeint ist, auch wenn einige wohl einen Biersee bevorzugt hätten. Aber auch so würden wir nicht enttäuscht werden. Im Gegenteil.

Kaum angekommen müssen wir allerdings erstmal mit einer Reihe Rückschläge ringen. So werden wir von schlechtem Wetter und nassem Regen begrüßt. Was bedeutet, dass wir schon jetzt unser heutiges Programm über den Haufen werfen müssen und unsere große Unterkunft erkunden. Dann verletzt sich auch noch eine Ministrantin beim Spielen und bedarf ärztlicher Begutachtung. Was für ein Einstieg!

Doch schon am nächsten Tag lacht uns die Sonne ins Gesicht und wir wandern mit guter Stimmung zu schönen Wasserfällen und dem nahe gelegenen Spitzingsee. Die Landschaft gleicht beinahe einer Idylle. Weiter geht unser angenehmes Abenteuer dann mit der Erkundung der Schliersbergalm, um dann auf einer langen und durchaus auch gefährlichen Rodelbahn den Berg herunter zu zischen. Je mehr Zeit wir hier verbringen, desto besser wird das sowieso schon schöne Wetter. Sodann kommt es zu einem der Höhepunkte, an den wir uns alle erinnern werden: Dem Bootfahren auf dem Schliersee.

Die Sonne lacht, die Wellen rauschen und wir jubeln voller Freude. Für einige jedoch wird dieses Erlebnis zu einer emotionalen Achterbahn. Denn die Boote sind eng und das Rudern schwerer als gedacht. Aber alle Streitigkeiten auf See sind schnell vergessen, als alle erschöpften Ruderer anschließend genüsslich ins Wasser springen und die hochgekochten Gefühle wieder abkühlen.

Am nächsten Tag macht uns das Wetter abermals einen Strich durch die Rechnung, aber diesmal sind wir vorbereitet und weichen für Spiel und Spaß schnell auf ein Hallenbad aus. Am letzten Tag genießen wir noch einmal die wunderschöne und eindrucksvolle Natur und besuchen ein Freilichtmuseum eines alten bayerischen Dorfes. Auch hier wird wieder viel gespielt und gewonnen.

Anschließend fahren wir müde aber zufrieden wieder nach Hause, während einige noch leise die Melodie von „Ich möcht gern an Biersee..“ anstimmen. Schee wars!                         Erik Schlögel

Kirchenchor singt Krönungsmesse von Mozart

Der Kirchenchor Wenzenbach singt mit Unterstützung von Solisten und Instrumentalisten die Krönungsmesse von W. A. Mozart.

Dieses besondere Chorwerk wird am Sonntag, 07. August im Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Wenzenbacher Pfarrkirche zu hören sein.

Chorleiter Werner Liebl nahm seinen 80. Geburtstag als Anlass für dieses besondere Projekt.

 

Viele Begegnungen beim Pfarrfest in Wenzenbach

Das Gemeindeschiff Wenzenb - Irlbach
Das Gemeindeschiff Wenzenb - Irlbach

„Ein Schiff das sich Gemeinde nennt“, mit diesem Lied startete der Familiengottesdienst zum Pfarrfest. Zu den einzelnen Strophen trugen Mitglieder des Familiengottesdienstteams einige Gedanken vor und stellten ein Schiff vor den Altar (siehe Bild). So stellten sie zum Beispiel die Frage, wie es mit unserer Pfarreiengemeinschaft weiter geht. Wird aus einem Nebeneinander ein Miteinander? Schaffen wir es mit unserem Gemeindeschiff auf das Meer hinauszufahren um Neues zu wagen? Als Zeichen wie vielfältig die Mannschaft auf dem gemeinsamen Schiff schon ist, wurden kleine Fähnchen für alle Pfarreigruppen an das Segel angebracht.

 

 Um Begegnung und ein Miteinander ging es dann auch beim Pfarrfest. Mit einem Begegnungsspiel waren die Pfarr-festbesucher aufgefordert die Person zu suchen die jeweils die Wäscheklammer mit dem gleichen Symbol hatte. Pfarrer Johann Babel zeigte sich erfreut über das schöne Wetter und Pfarrgemeinderatssprecher Albert Sauerer bedankte sich bei den vielen Helfern beim Pfarrfest.

 

Desweiteren gab es wieder eine Tombola, bei der durch die mühevolle Vorarbeit der Frauen wieder tolle Preise ausgegeben werden konnten. Auch im Pfarrheimcafe hatte der Frauenbund viele leckere Kuchen vorbereitet. An allen Ständen des Pfarrfestes wurde deutlich, dass hier mit viel Gemeinschaftsgeist dieser Tag möglich wurde. Auch der Pfarrgemeinderat trat heuer auf und sang zwei Lieder für die Pfarrfestbesucher. Neu war dieses Jahr ein syrisch-vegetarisches Essen, das von Familie Sadka vorbereitet wurde. Auch beim Menschenkicker-Turnier ging es dieses Jahr international zu. Gleich zwei äthiopische Mannschaften nahmen am Turnier teil. Ein Kinderflohmarkt, Basteln mit der Eltern-Kind-Gruppe, eine Vorlesestunde und Kinderschminken machten das Pfarrfest auch für die Jüngsten zu einem Erlebnis.                                                            Albert Sauerer / Rudi Berzl

 

Herzliche Einladung zum Pfarrfest am 10. Juli

Der Tag beginnt mit einem Familiengottesdienst um 10.00 Uhr, der musikalisch von der Gruppe „Anima“ gestaltet wird.

Anschließend startet das Pfarrfest mit Musik und vielen Mitmachangeboten. Am Spielplatz hinter dem Pfarrstadl veranstalten die Ministranten von 13:00 Uhr - ca. 16:00 Uhr ein Menschenkicker-Turnier. Ebenso können Kinder von 13:00 Uhr - 16:00 Uhr am Bastelangebot der Eltern-Kind-Gruppe teilnehmen. Von 14:00 Uhr - 16:00 Uhr werden Kinder geschminkt und ab 16:00 Uhr werden auch Geschichten vorgelesen. Auch einen Kinderflohmarkt wird es wieder geben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt mit traditionellen Gerichten wie Grillfleisch, Bratwürstln, Radi, Käsebroten und neu im Angebot vegetarisches Essen.               Ortrun Herzog

 

Junger Gottesdienst

"Wer ist hier der King?"

... mit dieser Frage wurden Jugendlich und jung Gebliebene zum jungen Gottesdienst eingeladen. In der Lesung von der "Fabel der Bäume" (Ri 9, 6-15) ging es darum, dass keiner der Bäume der König werden wollte. Keiner stellte sich dieser Verantwortung. In einer Spiel- szene übertrugen  die Jugendlichen die Fabel in einen Arbeitsalltag unserer Zeit (siehe Bild). Eine Mitarbeiterin nach der anderen brachte Argumente vor, warum sie nicht noch weitere Aufgaben in der Firma übernehmen kann.

Der Baum erinnerte im Gottes- dienst an die biblische Fabel
Der Baum erinnerte im Gottes- dienst an die biblische Fabel

Gemeindereferent Rudi Berzl forderte im Anschluss daran alle auf sich bewusst zu werden, welche "Früchte" und Fähigkeiten jeder von uns hat. Denn nur wenn jeder seine Talente in die Gemeinschaft einbringt, kann das Zusammenleben gelingen.

Und noch auf einen weiteren König wurde hingewiesen: auf Jesus der an einem Kreuz in der Wenzenbacher Kirche ebenfalls als König dargestellt ist. Im Evangelium fragt dieser Jesus uns heute: "Wer bin ich für dich?" In einer immer vielfältigeren Pfarrei ist es gut solche wichtigen Fragen zu stellen und keine fertigen Antworten zu geben. Und dann geht es darum den Mut zu haben mit anderen darüber zu sprechen wer Jesus für mich ist, so Gemeidenreferent Rudi Berzl. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Ministrantenband "Minitakt" gestaltet.                                                        R. Berzl

 

Hohe Gäste zu Besuch in der Pfarrkirche

Neues Feuerwehrfarhzeug wurde gesegnet

Sehr überrascht zeigten sich die Gottesdienstbesucher aus der Pfarreiengemeinschaft Wenzenbach/Irlbach und die Feuerwehr-Kameradinnen und Kammeraden aus den benachbarten Pfarreien als hoher Besuch den Samstagabend-Gottesdienst eine Stippvisite abstattete.

Der Heilige Florian von Lorch und das neue Feuerwehrfahr- zeug TLF 3000 (Wenzenbach 21/1) unterbrachen den laufenden Gottesdienst in dem Moment, als BGR Johann Babel das Tagesgebet beendet hatte, um im Zwiegespräch den Gläubigen ins Gewissen zu reden. Direkt unheimlich wurde es zudem, als noch der Heilige Paulus aus dem Hintergrund die Stimme erhob und mehrfach Teile seines ersten Briefes an die Gemeinde von Korinth (1. Kor 13) zitierte.

Sehr schnell wurde allen klar, wo die Motivlage des Helfens einer Feuerwehr liegen sollte: Der Dienst am Nächsten, die Verbundenheit zu Jesus und das liebevolle Herz gegenüber allen Menschen waren, sind und müssen auch heute noch die wesenshaften Antriebsräder und Aggregate einer Feuerwehr sein.

Der ehemalige Offizier der römischen Armee und das nagelneue Tanklöschfahrzeug der hiesigen Feuerwehr verdeutlichten dies sehr anschauungsvoll und verwiesen die Schar der Gläubigen auf das nachfolgende Evangelium vom Weinstock und den Rebzweigen (Joh 15, 4-8), welches von Pfarrer Johann Babel rezitiert und näher auslegte wurde.

 

Die komplette Mannschaft des neuen Feuerwehrfahrzeuges war im Anschluss angetreten um im Fürbittgebet des Volkes unter anderem für den Fahrzeughersteller, der Gemeinde und der Vereinsführung zu beten, aber auch an die Verstorbenen zu erinnern.

Das Paulus-Zitat aus dem Brief an die Galater „Einer trage des anderen Last“ (Gal. 6,2) durchbrach die Stille nach dem Kommuniongang. Bettina Pfeilschifter und Maria Renner stellten diesen Bibelvers in den Mittelpunkt und brachten alle noch einmal richtig zum Nachdenken.            Karlheinz Renner

 

Maria "Mutter der Barmherzigkeit"

Maiandacht der MMC in der Pfarrkirche

Es ist schon zur Tradition geworden, dass die Männer der MMC Wenzenbach zum Ausklang des „Vatertages“ zur „ihrer Maiandacht“ in die Pfarrkirche St. Peter, Wenzenbach einladen. Zahlreiche Gläubige sammelten sich so am Christis Himmelfahrt-Abend zu Gebet und Gesang.

Musikalisch umrahmt wurde die Maiandacht von der Gemeindereferentin Anita Pollok aus Bernhardswald zusammen mit Sebastian Humbs und Maria Renner, beide aus Wenzenbach. Mit wechselnden Instrumenten und gekonnten gesanglichen Einlagen brachten sie eine gefühlsbetonte Tiefe und Berührung zu den Texten der Andacht, welche sich vor allem mit dem SALVE REGINA, eine über 900 Jahre alte marianische Antiphon und dem Jahresthema der MMC: „Maria – Mutter der Barmherzigkeit“ befassten.

 

Pfarrpräses Johann Babel ging bei der Eröffnung zuerst auf Papst Franziskus ein: „Der Papst hat uns eingeladen, das Jahr 2016 als Heiliges Jahr der göttlichen Barmherzigkeit zu begehen. Gottes barmherzige Liebe soll uns wieder neu bewusst werden und unser Leben prägen. In der Ankündigungsbulle des Heiligen Jahres hat Papst Franziskus schon am 11. April 2015 die Rolle Marias im Heilgeschehen der Barmherzigkeit hervorgehoben: Kein anderer hat so wie Maria die Tiefe des Geheimnisses der Menschwerdung Gottes kennen gelernt.“

In den weiteren Texten der Maiandacht ergründete die Gemeinschaft den Gläubigen das Leid und das Leben des Mannes, der das „SALVE REGINA“ vermutlich zum ersten Mal gesprochen hat. Es war der selige Hermann von Reichenau - er lebte im 11. Jahrhundert. Er kam schon als siebenjähriges Kind zu Mönchen auf die Insel Reichenau am Bodensee. Aus seiner Lebensgeschichte ist zu erfahren, dass er von Geburt an gelähmt war und sich ohne fremde Hilfe nicht bewegen konnte. Aus dieser Notlage heraus hat Hermann im Gebet und in der Betrachtung Trost und Kraft gesucht. Unter seinen vielen schriftlichen Aufzeichnungen findet sich vor allem das „SALVE REGINA“ (Sei gegrüßt, o Königin!).

Pfarrer Johann Babel spannte den Bogen weiter, um gegen Ende auf Papst Franziskus zurückzukommen: „Der Heilige Vater lädt uns ein, uns mit dem uralten und doch stets neuen Gebet des SALVE REGINA an Maria zu wenden. Sie möge nie müde werden, uns ihre barmherzigen Augen zuzuwenden, und uns würdig machen, das Antlitz der Barmherzigkeit zu betrachten, ihren Sohn Jesus Christus“.                                                                               Karlheinz Renner, Obmann

Das christliche Miteinander vorleben

Firmlinge und Flüchtlinge spielten miteinander Fußball

Die Zuwanderung zahlreicher Flüchtlinge und die negativen Schlagzeilen in den Medien, führen zu einer immer größer werdenden Distanz zu den Menschen, die zu uns kommen. Durch ein offenes aufeinander Zugehen können Barrieren überwunden und Brücken gebaut werden.

Wir erreichen mehr mit offenherzigem Miteinander und vorleben von Gleichberechtigung, Freiheit und Nächstenliebe als durch Hass, Angst und Vorurteile. Beim Fußballturnier mit gemischten Mannschaften aus Firmlingen, der Pfarreiengemeinschaft Wenzenbach-Irlbach, und Flüchtlingskindern aus Regensburg, konnten wir genau das erleben.

 

Um das Turnier zu gewinnen, musste jede der vier Mannschaften, nicht nur Tore schießen und Punkte sammeln, sondern auch Sprachbarrieren überwinden und eine gemeinsam Spielstrategie entwickeln. Am Ende stand eine Siegermannschaft fest, doch gewonnen haben wir alle.

Angehörige, Freunde, Sportfans und auch Pfarrer Babel feuerten die Kids an und erlebten ein Fest der Gemeinschaft. Bei der Grillfeier während und nach dem Spiel, sowie am Spielfeldrand kam es zu vielen tollen Gesprächen.

 

Die Idee zu diesem integrativem Fußballspiel kam beim Firmelternabend von Herrn Philipp Ballestrem. Begeistert davon, organisierten die Gemeindereferentin Simone Berzl, Herr Stettner von Campus Asyl, sowie Herr Ballestrem dieses Turnier mit der Möglichkeit zur Begegnung. Letzterer konnte als Geschäftsleiter des SB Warenhauses real,- in Pentling ermöglichen, dass die Metro AG durch die Aktion „we-help“ eine Spende über 3.000 € freigab. Hierdurch bekam jedes Kind sein eigenes Trikot, tolle Preise und Urkunden und alle bekamen ausreichend Essen und Trinken. Unterstützt wurde das Projekt durch zahlreiche Eltern beim Vorbereiten und Grillen, dem SV Wenzenbach, der den Platz, das Vereinsheim und Schiedsrichter für die Aktion zu Verfügung stellte und Studenten von Campus Asyl, die die Migrantenkinder zum Kommen aktivierten und die Mannschaften während der Spiele auch betreuten.

Rundherum war es ein gelungenes Fest der Mitmenschlichkeit, wodurch Vorurteile gebrochen und Brücken gebaut wurden.                                                  Rudi u. Simone Berzl / Philipp Ballestrem

Fotos: Thomas Schneider

Eltern-Kind-Gruppen                                           der Parreien Wenzenbach und Irlbach

Fällt Ihnen die "Decke auf den Kopf"?

Wissen Sie nicht, was Sie mit Ihrem Kind unternehmen können? Möchten Sie Kontakte für sich und Ihr Kind knüpfen, Spaß haben und Ihr Kind fördern?

Dann kommen Sie doch einfach in die Elten-Kind-Gruppe nach Wenzenbach oder Irlbach! Für Mütter und Väter mit kleinen Kindern von 4 Monaten bis Kindergartenalter.

Es besteht auch mittwochs in Irlbach eine musikalische Gruppe nach dem Musikgarten - Konzept.

Seit Oktober 2014 gibt es auch eine Eltern-Kind-Gruppe am Nachmittag für Berufstätige und Krippenkinder aus Irlbach und Wenzenbach.

Info, Anmeldungen und Schnupperstunden für die Gruppen ab September laufen schon.

Es kann auch zwischen den Monaten, bei vorhandenen Plätzen, eingestiegen werden. Bei Interesse bitte melden bei Daniela Henninger Tel. 09407 / 95 80 69

 

Im Moment bestehende Eltern-Kind-Gruppen (wöchentlich):

Wenzenbach:

Dienstag    8.30 Uhr - 10.30 Uhr

Irlbach:

Mittwoch    9.30 Uhr - 11.00 Uhr (Musikgartenkonzept)

                15.30 Uhr - 17.30 Uhr

Freitag       8.45 Uhr - 10.45 Uhr

Barmherzigkeit ist Grundlage für Inklusion

Zur vierten Fastenprediegt war Herr Christian Reinwald von der Lebenshilfe Lappersdorf eingeladen. Er definierte das Wort Barmherzigkeit als Grundhaltung eines Menschen der großherzig ist. Bei der Begegnung mit Menschen mit Beeinträchtigung ist statt Mitleid und Versorgung, Begleitung und Unterstützung gefragt. Der Fastenprediger brachte deshalb auch das Wort Inklusion ins Spiel, das es gilt mit Leben zu füllen. Auch Menschen mit Behinderung soll eine Teilhabe an möglichst allen Bereichen des Lebens ermöglicht werden. Er wusste von positiven Beispielen bei der Feuerwehr und bei den Ministranten zu berichten, wie dies gelingen kann. "Barmherzigkeit ist die Grundlage für Inklusion", so der Fastenprediger.                                                       GR Rudi Berzl

 

Vater Unser Übergabe: Zum Brot für andere werden

Den Kindern der 2. Klasse wurde beim Familiengottesdienst das Vater Unser in Form eines gerahmten Schmuckbildes überreicht. Gemeinsam sangen die Schüler das Vater Unser und beteten es mit Gesten. Im katholischen und evangelischen Religionsunterricht haben die Kinder dieses Grundgebet gelernt. Im Gottesdienst wurde die Bitte um das tägliche Brot aufgegriffen. Über das materielle hinaus wurde verdeutlicht, dass auch wir zum Brot für andere werden können, wenn  wir anderen helfen oder treu zu  anderen Menschen stehn.                 GR Rudi Berzl

 

Fastenpredigt: Barmherzigkeit für Flüchtlinge

Dr. Reinhold Then war kurzfristig als Fastenprediger für die erkrankte Christina Engl eingesprungen. Gleich von Beginn an wurde deutlich, dass für ihn Flüchtlinge, Migranten und die Verknüpfung mit der Bibel in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Die Gottesdienstbesucher lud er ein sich in die Rolle eines Flüchtlings oder Migranten hineinzuversetzen. "Stellen Sie sich vor, sie müssen mit dem Bus nach Regensburg zur Behörde fahren." Eindrücklich schilderte er, welche Probleme da aus dem Weg zu räumen sind.

Am Beispiel des barmherzigen Samariter machte Dr. Then deutlich, dass ausgerechnet der aus jüdischer Sicht nicht Gläubige dem Verletzten hilft. Es geht zuerst nicht um den Glauben sondern darum zu helfen. Im biblischen Gleichnis hatten der Priester und der Levit nicht geholfen und lieber jüdische Vorschriften eingehalten.

Kleine Gesten können helfen. So kann es gelebte Barmherzigkeit sein, wenn wir einem Flüchtling helfen, das richtige Ticket zu lösen oder helfen an der richtigen Haltestelle auszusteigen, so der Vorschlag von Dr. Then. Das Jahr der Barmherzigkeit lädt uns besonders ein tätig zu werden.                                                                                                                GR Rudi Berzl

Fastenpredigten "barmherzig sein"

Bretterzaun an der Kinderkrippe Wenzenbach
Bretterzaun an der Kinderkrippe Wenzenbach

 

In der diesjährigen Fastenzeit erwarten uns vier Predigten zum „Jahr der Barmherzigkeit“. Die Termine sind immer mittwochs um 19.00 Uhr abwechselnd in Irlbach und Wenzenbach.

Am 2. März ist sowohl in Wenzenbach als auch in Irlbach ein Bußgottesdienst.

 

 

Mi. 17.02.16, 19.00 Uhr Pfarrkirche Irlbach

"Barmherzigkeit - was sagt die Bibel dazu?"

Pfr. Christian Kronthaler, Regensburg/ Siemens Gymnasium

 

Mi. 24.02.16, 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Wenzenbach

"Migrantan und Flüchtlinge sind eine Herausforderung - Antwort gibt das Evangelium der Barmherzigkeit"

Pastoralref. Christina Engl, Caritas Regensburg

 

Mi. 02.03.16, 19.00 Uhr Bußgottesdienst

in der Pfarrkirche Wenzenbach UND in der Pfarrkirche Irlbach

 

Mi. 09.03.16, 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Irlbach

"Barmherzig leben = befreit leben"

Diakon Ulrich Wabra, Dompfarrei u. St. Emmeram Regensburg

 

Mi. 16.03.16, 19.00 Uhr in der Pfarrkriche Wenzenbach

"Barmherzigkeit - Menschen mit Behinderung"

Christian Reinwald, Lebenshilfe Lappersdorf

Die Barmherzigkeit des Vaters

Jahres-Pfarrkonvent der MMC Wenzenbach

MMC Konvent
Obmann Karlheinz Renner dankt Pfrarrpräases Johann Babel für seinen Vortrag

Mit einem sehr gut besuchten Lichtmessgottesdienst, bei dem im Anschluss MMC-Bezirks- und Pfarrpräses Johann Babel den Anwesenden auch den Blasius-Segen spendete, begann der Jahreskonvent der Marianischen Männercongregation Wenzen- bach. Gebet und Fürbitte wurden vor allem zum Gedenken an die verstorbenen Sodalen in der Heilligen Messe formuliert.

Im Pfarrheim begrüßte Obmann Karlheinz Renner dem Pfarrpräses Johann Babel und dankte ihm für die feierliche Konventmesse. Der Bezirks- und Pfarrpräses war es auch, der gleich zu Beginn mit einem Eröffnungsgebet und dem Konvertvortrag zum „Heiligen Jahr der Barmherzigkeit“ die Zuhörer auf die Anliegen des Papstes Franziskus einstimmte: „Das Thema liegt unserem Heiligen Vater besonders am Herzen. Das von ihm ausgerufene außerordentliche Heilige Jahr soll sich in besonderer Weise mit der Barmherzigkeit Gottes beschäftigen“. Präses Johann Babel verstand es sehr gut über verschiedene Bibelstellen die Barmherzigkeit Gottes zu verdeutlichen. Ausgehend vom Alten Testament beim „Bund Gottes mit den Menschen“ über den „Barmherzigen Vater und den verlorenen Sohn“ bis hin zum neuen Testament mit dem „Kreuz als Zeichen der Barmherzigkeit“. „Sicherlich“, so Präses Babel weiter, „ist so manche Leiderfahrung des Menschen ein großer Hemmschuh in der Spürbarkeit des barmherzigen Gottes. Hilfreich ist hier möglicherweise ein Mehr an kindlichem Glauben, welcher uns erneut zum verlorenen Sohn und dem grenzenlosen Erbarmen des Vaters zurückführt“.

Obmann Karlheinz Renner berichtete in der Rückschau auf das Jahr 2015 von leider vier verstorbenen Mitgliedern, die nun im Kreise der Gemeinschaft schmerzlich fehlen. Die gemeinsamen Treffen im Gebet und Gottesdienst, in Vorträgen und im persönlichen Austausch waren auf dem gut besuchten Jahreskonvent, dem Kreuzweg am Birkenhof, die beiden Maiandachten und dem Oktober-Rosenkranz aufgeteilt.

Im weiteren Verlauf gratulierte Renner Erwin Obermeier jun. für 20 Jahre Mitgliedschaft in der MMC. Johann Eberwein jun., Wolfgang Götzfried, Johann Haslbeck, Josef Hirschinger jun. und Max Ziegler können auf 15 Jahre Zugehörigkeit zurückschauen und Fritz Artmann, Andreas Karl, Andreas Rockinger, Martin Schwarzfischer und Matthias Zehender auf ein volles Jahrzehnt.

Beim Ausblick auf 2016 verwies der Obmann auf die Traditionstermine der MMC Wenzenbach und der in diesem Jahr angebotenen Pilgerfahrt (25.Juni) zu den Evangelienspielen nach Rainbach in Oberösterreich.

Sehr zufrieden legte Franz Riedl den Kassenbericht der MMC Wenzenbach vor. Der gute Kassenstand ist vor allem durch erfreuliche Spendeneinnahmen begründet. Riedl sprach allen Mitgliedern und Spendern ein „Vergelts Gott“ zu.

Am Ende des gelungen Abend bedankte sich Obmann Karlheinz Renner mit einem kleinen Präsent bei Präses Johann Babel, welcher wiederum allen noch ein gutes Jahr in stetiger Begleitung der Gottesmutter und den Segen des Barmherzigen Vaters zusprach.                      Karlheinz Renner

 

Kleinkindergottesdienst: "Freude steckt an!"

Groß wurden die Augen zahlreicher Kleinkinder, die sich am Sonntag, den 31. Januar im Pfarrsaal zusammen mit ihren Eltern versammelt hatten. Da stahl sich doch als letzter Besucher ein waschechter Clown in den Raum. Ein lustiger bunter Kerl, der mit seiner Freude alle ansteckte und somit dem Thema des Kleinkinder-gottesdienstes "Freude steckt an" vollkommen gerecht wurde. So dauerte es nicht lange bis alle fröhlich klatschten, sangen, stampften bis hin mit bunten Luftballons tanzten. Gemeinsam wurde entdeckt, dass auch in der Bibel ganz oft von Liebe und Freude die Rede ist. Damit sich ein jeder seine "Freuden" nicht nur im Herzen aufheben kann, wurden gemeinsam "Freudenkisten" gebastelt, in denen nun jede Menge Erinnerungstücke freudiger Ereignisse Platz finden können.

Freude macht auch das Vorbereiten und Durchführen eines Kleinkindergottesdienstes. So können wir Teammitglieder nur ermuntern, sich uns anzuschließen. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

Kerstin Birner

 

Kontakt Kindergottesdienstteam:

Gemeindereferent Rudi Berzl, Tel. 810657, r.berzl@vr-web.de oder jedes Mitglied im Kleinkinder-gottesdienstteam

 

Neujahrsempfang 2016 - "Begegnungen schaffen"

Die geehrten Damen des Seniorenkreises
Die geehrten Damen des Seniorenkreises

"Die Initiative ergreifen, sich einbringen, begleiten, Frucht bringen und feiern." Mit diesem Zitat aus der Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus eröffnete der Sprecher des Pfarrgemeinderates Albert Sauerer, den Neujahrsempfang/ die Pfarrversammlung 2016. In Co-Moderation mit seiner Stellvertreterin Maria Renner führten Sie durch die Veranstaltung. Beide machten besonders deutlich, dass es in der Pfarrei Wenzenbach sehr viele unterschiedliche Gruppen gibt, die sich engagieren und Ihren Glauben in die Gemeinschaft einbringen. In einer Bilderschau über die verschiedenen Gruppen und in einem Rückblick auf das vergangene Jahr wurde dies noch einmal deutlich unterstrichen. Pfarrer Johann Babel beleuchtete ebenfalls das Jahr und machte deutlich, wo Begegnungen möglich wurden.

Geehrt wurden fünf Damen, die seit vielen Jahren die Organisation des Seniorennachmittages übernommen haben: Luise Weber, Elisabeth Jindra, Marielle Herrmann, Anna Meier und Karin Machner. Ihnen gilt ein herzlicher Dank für ihr ausergewöhnliches Engagement.

Kirchenpfleger Georg Wagner informierte vorallem über die Platzgestaltung beim Mesnerhaus. Wie der Vorplatz nach dem Abriss des Mesnerhauses aussehen soll, wurde anhand eines vorgestellten Plans deutlich.

Musikalisch wurde der Empfang vom Kirchenchor gestaltet.                                    GR Rudi Berzl

Krippenspiele am Heiligen Abend 2015

Ein herzlicher Dank an alle Krippenspieler/innen und alle Betreuer/innen, die sich viel Zeit genommen haben um die Weihnachtsbotschaft lebendig werden zu lassen!

 

Familiengottesdienst: Platz machen für Jesus

Wie schaffen wir es, dass wir für Jesus Platz machen? Zu Beginn des Gottesdienstes unterhielten sich dazu zwei Heiligengestalten der Adventszeit: Nikolaus und Johannes (siehe Bild). Nach dem Evangelium stellten Kinder anhand von sieben Gegenständen Beispiele vor, wie wir Platz für Jesus in unserem Leben schaffen können. So stand z. B. ein Lieder- und ein Gebetsbuch dafür, dass Platz für Jesus wird, wenn wir uns Zeit für  das Singen und für das Gebet nehmen. Auch ein Besuch bei Kranken und Einsamen kann eine Möglichkeit sein.       GR Rudi Berzl


Jugendgottesdienst: Hast du noch Zeit?

Die Uhr mit Christus als Zeiger soll daran erinnern das die Zeit in Gottes Händen ist
Die Uhr mit Christus als Zeiger soll daran erinnern das die Zeit in Gottes Händen ist

Hast du noch Zeit? Mit dieser Frage wurden die Besucher des Jugendgottesdienstes am 20.11 konfrontiert. Dabei erklärte Pfarrer Babel den Unterschied zwischen den antiken Göttern Kronos, dem Zeitdieb, und Kairos, Gott des Moments. Anschließend veranschaulichten die Ministranten in einem Schauspiel mit einigen Alltagssituationen das mitunter stressige Leben eines Studenten. So läuft ihm die Zeit beim Lernen für die nächste Prüfung davon, er schwelgt in Erinnerungen an die geile Party gestern oder er träumt von seinem lange ersehnten Abschluss. Wer kennt das nicht? Doch es liegt in unserer Hand, wie wir mit unserer Zeit umgehen. Wie üblich hat die Ministrantenband Minimal die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes übernommen. Abschließend wurden alle Besucher noch auf eine Tasse Tee ins Pfarrheim eingeladen.                                                                         Erik Schlögel

Ökumenischer Kinderbibeltag: Gott ist barmherzig!

Die Geschichte vom barmherzigen Vater wurde mit einem Früchte-Theater vorgestellt
Die Geschichte vom barmherzigen Vater wurde mit einem Früchte-Theater vorgestellt

Am schulfreien Buß- und Bettag trafen sich über 60 Kinder, der Klassen 1 – 5 statt in der Schule, im Pfarrheim. Auch dieses Jahr hatte die katholische Pfarrgemeinde zusammen mit der evangelischen Gemeinde, unterstützt von vielen ehrenamtlichen Helfen zum  Kinderbibeltag eingeladen. Eine echte Besonderheit war, dass einige Jugendliche mit großem Engagement ein „Früchte-Theater“ vorbereitet hatten. Mit Ananas, Bananen und Paprika erhielt die bekannte Geschichte vom barmherzigen Vater ein ganz neues Gesicht. So war es sehr ein-drucksvoll als der verlorene Sohn völlig zerschließen in Form einer Bananenschale sich auf dem Weg zurück zu seinem Vater machte.
In den Gruppen wurde die Bibelgeschichte noch mit Figuren, Spielen und Bastelarbeiten vertieft, so dass deutlich wurde was Jesus mit dieser Geschichte eigentlich sagen möchte: stellt euch Gott wie einen barmherzigen Vater oder wie eine barmherzige Mutter vor.
Ein weiterer Höhepunkt war die Spielstraße im Pfarrstadl. So durften die Kinder wie der verlorene Sohn das Geld verschleudern und mussten es zielsicher in einen Eimer werfen. An einer anderen Station sollte nur mit Hilfe  eines Spiegels der Weg zurück zum Vater eingezeichnet werden. Spiegelverkehrt war das eine echte Herausforderung!
Beim Gottesdienst am Ende des Vormittages war als Zeichen für den Tag ein großes Herz in der Pfarrkirche aufgebaut. Von diesem Herz erhielt jedes Kind ein kleines Reflektorherz mit nach Hause. Es soll daran erinnern, dass wir immer auf Gottes Barmherzigkeit hoffen dürfen.              Rudi Berzl

Ministrantenleitungsteam verbrachte ZEIT in Waldmünchen

Ein Wochenende im Oktober machte sich das Leitungsteam der Ministranten auf nach Waldmünchen um insbesondere den kommen- den Jugendgottesdienst am 20. November um 19.00 Uhr vorzubereiten. Es wird sich voraussichtlich um das Thema Zeit drehen und der Gottesdienst wird von der Ministrantenband "Minimal" musikalisch gestaltet. Zusätzlich dazu wurden auch die kommenden Aktionen für die Minis geplant und diskutiert.                                  Sarah Burzler

Abwechslungsreiches Erntedankwochenende

Das Wort "Danke" geht uns oft ganz gedankenlos über die Lippen. Am Erntedanksonntag wurde dieses Wort beim Familiengottesdienst besonders gewürdigt. Nach dem Sonnengesang des Heiligen Franziskus wurde der Lob und Dank dieses Heiligen noch weiter vertieft. Die Gottesdienstbesucher durften aufschreiben, für was sie dankbar sind. Gegen Ende des Gottesdienstes fand dann ein Ge-DANKen - Austausch statt. Jede/r durfte sich eine Karte mit dem Dank eines anderen ziehen, so dass der eigene Dank sich nun erweitern konnte.

Bei der Fotoausstellung im Pfarrstadl war es für die Hobbyfotografen ebenfalls sehr interessant zu hören welche Gedanken sich bei den Besuchern bei der Betrachtung der sehr unterschiedlichen Fotos einstellten. Eröffnet wurde die Ausstellung bereits am Samstag mit einer Vernissage, bei der auch eine eindrucksvolle Diashow zum "wilden Wenzenbach" gezeigt wurde.

Das Erntedankfest fand seine Abrundung mit dem Weinfest im Pfarrheim. Neben Wein gab es verschiedene Brote und natürlich genug Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Erfreulicherweise nahmen auch Neubürger aus Äthiopien und Syrien die Einladung an und mischten sich unter die Besucher.                                                                                            Rudi Berzl

Start der Pfarreiengemeinschaft                     Wenzenbach-Irlbach

In der Vorabendmesse stellte Dekan Huber, Pfarrei Lappersdorf, das Seelsorgeteam in Irlbach für die neue Pfarreiengemeinschaft Wenzenbach-Irlbach vor. Genau wie die Einweihung der Kirche vor 9 Jahren stelle dieser Tag wieder ein neuer Startzeitpunkt dar und er hoffe, dass der zarte Samen aufgehe. In seiner Predigt stellte er heraus,  dass neben den vier Hauptamtlichen Seelsorgern der Pfarreiengemeinschaft auch das ehrenamtliche Engagement notwendig ist.

Die Gemeindereferenten erklärten die sieben Symbole zur Gabenbereitung. Fünf der Symbole wurde von Vertretern der beiden Pfarreien Wenzenbach und Irlbach zum Altar gebracht und hatten direkten Bezug zu den Pfarreien.

Im Anschluss an den Festgottesdienst, der von der Rodinger Band "Pankratius Voices" musikalisch gestaltet wurde, lud der Bauverein anlässlich des Kirchweihfestes in den Kirchenkeller zum Weinfest. Der Zuspruch war so gut, dass auch die Stehtische komplett belegt waren. Verschiedenstes "Finger-Food" konnte Dank zahlreicher Köche gereicht werden.

 

Am Sonntag fand im Gegenzug der Start der Pfarreiengemeinschaft in Wenzenbach statt, allerdings ohne Dekan Huber. Zu Beginn stellte Pfarrvikar Beckmann sich den Kirchgängern vor. Herr Pfarrer Babel ging in seiner Predigt auf Mutter Teresa von Kalkutta ein. Die Symbole zur Gabenbereitung wurden auch hier mit Worten der Gemeindereferenten zum Altar gebracht. Zum Ende wurde wie auch in Irlbach ein Gebet zur Pfarreiengemeinschaft gesprochen.

Anschließend gab es am Kirchplatz Kaffee und Gebäck.

Jetzt gilt es für die beiden Pfarreien mit ihrem Seelsorgeteam zu einer Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Dies wird Veränderungen auf beiden Seiten zur Folge haben. Es wird aber mit viel Einfühlungsvermögen gelingen, die beiden gleichwertigen Partner zu einer Gemeinschaft zu führen. Weitere Bilder siehe Homepage der Pfarrei Irlbach                                                    Michael Dietl


10 Jahre MMC-Lourdes-Grotte am Friedhof

Mit einer Vorabendmesse in der Pfarrkirche, einer Gebetsprozession zum Friedhof und einer Wort-Gottes-Feier an der Lourdes-Grotte gedachte die MMC Wenzenbach, mit Bezirks- und Pfarrpräses BGR Johann Babel an der Spitze, am Festtag „Maria Namen“ der Weihe der kleinen Kapelle vor 10 Jahren.

Damals, am 09.09.2005, wünschte sich Karlheinz Renner, Obmann der MMC Wenzenbach, zur Einweihung der Lourdes-Grotte im gemeindlichen Friedhof, dass die Kopie der Grotte von Massabielle eine Oase im täglichen Alltag sein soll, ein ruhiges Fleckchen, wo alle sich ausruhen können. Eine Quelle, wo die Menschen Kraft tanken dürfen und zum Eigentlichen des Lebens vordringen können. Eine Herberge für die „schöne Frau von Massabielle“, mit der die Menschen dann Zwiesprache halten können, Zwiesprache mit ihr und mit den Verstorbenen die im Friedhof ganz nah sind. Dies ist in den vergangenen 10 Jahren sehr deutlich und vollends in Erfüllung gegangen.

Der Beginn war im April 2002, da musste im Rahmen des Kirchenumbaues das alte Leichenhaus, unweit der Pfarrkirche Wenzenbach, mitsamt dem Anbau einer über 100 Jahre alten Lourdesgrotte abgerissen werden. Schon 2 Jahre zuvor hatte die Führungsmannschaft der MMC Wenzenbach die Planungsphase zu einem Wiederaufbau der Grotte eingeleitet. So konnte nachdem der eingereichte Plan seinen behördlichen Genehmigungsweg abgeschlossen hatte, im April 2005 (fast auf den Tag genau mit der Wahl von Kardinal Josef Ratzinger zu Papst Benedikt XVI.) der erste Stein des neuen Baukörpers im gemeindlichen Friedhof gesetzt werden.

Die verschiedenen Aktivitäten aus den eigenen Reihen und die Unterstützung der ganzen Pfarrgemeinde waren schon damals beispiellos. Vor allem an den stellvertretende Obmann Johann Rockinger aus Steinbügl war zu erinnern, der als Chef und Organisator das „Steuerruder der Baustelle“ fest in der Hand hatte. Leider ist er und weitere Erbauer, sowie viele großherzige Spender in den vergangenen Jahren schon zur „schönen Frau von Massabielle“ vorausgegangen. Ihnen zum ehrenden Gedenken und allen Anwesenden zum besonderen Dank haben sich die MMC-Mitglieder, mit ihrem MMC-Präses BGR Johann Babel an der Spitze, zum runden Jahrestag an der Lourdes-Grotte zum Gebet versammeln.

Pfarrer Babel: „Gott braucht seinen Platz inmitten der Gemeinde. Nicht nur in der großen Pfarrkirche hat Gott seinen Platz – auch hier in der kleinen Lourdes-Grotte am Friedhof ist ER zuhause – Ist ER für uns da – Können wir mit IHM ins Gespräch kommen. Unsere Kirchen – unsere Kapellen – unsere Gebetsstätten, sind sehr schön, zuweilen kunstvoll und wertvoll – aber wenn da keine Menschen – wenn da keine Christen wären – die diese Bauten mit Glauben und Leben erfüllen, dann wäre auch das prächtigste Bauwerk nur ein altes, totes Museum. Auf die lebendigen Bausteine kommt es an. Das ist die Botschaft dieses Tages. Christus ist da gegenwärtig, wo mindestens zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, wo seine Schwestern und Brüder sich treffen und gemeinsam leben, beten und glauben.“

Allen Anwesenden zum Dank für das Gebet und die Treue überreichte die MMC Wenzenbach jeden ein besonderes Werkzeug – ein Mariengebetbuch – zum eigenen Weiterbau an den lebendigen Bausteinen der Heiligen Kirche Gottes.                    Karlheinz Renner, Obmann in Wenzenbach

 

Zu Besuch beim Kirchweihfest in Susice

Im Mai diesen Jahres besuchten Pfarrer Zavel und Pfarreimitgliedern aus Susice/ Schüttenhofen unsere Pfarrei. Bei diesem Treffen lud er unsere Ministranten ein am Kirchweihfest der Schutzengelkapelle in Susice zu ministrieren. Am ersten Septembersonntag war es so weit. Oberministrantin Maria Renner, Daniela Brunner und Sarah Burzler nahmen die Strapazen der Fahrt auf sich, obwohl sie erst von ihrer Ministrantenfahrt zurückgekommen waren.

Am Sonntag in der Früh fuhren sie los, begleitet von Gemeindereferent Rudi Berzl und Ortrun Herzog. Nach zwei Stunden Fahrt kamen sie auf dem Hügel Stráz mit der Schutzengelkapelle an, der die Stadt Susice überragt, vom böhmischen Wind begrüßt. Dieser frühbarocke Bau aus dem Jahr 1682 ist eine gestalterische Besonderheit, der pseudoromanisch im Jahr 1882 umgestaltet wurde und sein heutiges Aussehen 1936 erhielt. Diese Kirche ist nur an Kirchweih und zu Gottesdiensten geöffnet.

Pfarrer Zavel begrüßte die Gäste aus Wenzenbach. In der kleinen Sakristei bereiteten sich die Ministrantinnen vor. Zusammen mit tschechischen Ministranten und Ministrantinnen durften sie den Gottesdienst gestalten. Darin gab es deutsche Elemente. So übernahm Rudi Berzl die erste Lesung und Pfarrer Zavel übersetzte die Predigt in die deutsche Sprache. Zur Erinnerung erhielten die Gäste Postkarten mit Schutzengelbildern aus den Kirchen der Pfarrei Susice.

Mit einem Stadtrundgang und dem Besuch der Kirchweihstände am Marktplatz beendeten die Wenzenbacher ihren Besuch in Susice.

 

Fazit: ein beeindruckendes Erlebnis, eine schöne Stadt, eine schöne Gegend und kalter böhmischer Wind. Und der Kontakt mit Pfarrer Zavel und der Pfarrei im Böhmischen soll weiter ausgebaut werden.

Zum Abschluss noch eine Sage, wie die Schutzengelkapelle entstanden ist:

Im dichten Wald trat ein kleines Kind auf eine zischende Schlange, die sich um es wand. Das erschrockene Kind gewahrte plötzlich einen Engel, der sich zu ihm neigte. Dann war der Engel verschwunden und die Schlange kroch weg, ohne dem Kind weh zu tun. Die Eltern des Kindes ließen gemeinsam mit anderen frommen Familien eine Kapelle zur Erinnerung an diesen Wunder errichten und brachten dort ein Schutzengelbild unter.                                                            Ortrun Herzog

 

Ministranten zu Besuch bei Klamm, Käse und König

An einem schönen sonnigen Dienstag machten die Ministranten sich mit Bus und Zug auf nach Oberammergau zur Jahresfahrt. Nach einer anstrengenden Anfahrt mit vielen Umstiegen ging es nach unserer Ankunft gleich zum Festspielhaus. Dort hatten wir eine sehr interessante Führung, bei der wir viel Neues über die Passionsspiele und deren Geschichte erfahren haben. Zum Abschluss des Tages freuten sich dann alle noch auf den Spieleabend.
Am nächsten Tag aber ging es gleich schon wieder nach dem Frühstück los, hinauf zum Schloss Linderhof, in dem wir einen wunderschönen Blick in das alte Schloss des Königs werfen durften. Das Highlight der Fahrt war dann anschließend der Workshop über Käse. Wir haben gemeinsam, in Gruppen, selbst Mekkarella (Mozzarella) hergestellt. Das hat uns allen rießig Spaß gemacht und super geschmeckt.
Unser nächstes Ziel war am darauffolgenden Tag die Partnachklamm. Es war total beeindruckend durch die Klamm zu gehen und die Wasserfälle neben dir herabfallen zu sehen. Eine Regenjacke war hier sehr praktisch. :P Nach dem Abendessen in der Jugendherberge und einem letzten kurzen Werwolfspiel fielen alle erschöpft von der langen Wanderung ins Bett und um 22:00 Uhr war Nachtruhe. :)
Am Freitag brach dann aber leider schon unser Abreisetag, und damit unser letzter Tag in Oberammergau an. Nach einem kurzen Regenschauer waren zum Schluss aber noch alle sehr gespannt auf den Alpincoaster, der ca. 2,5 km lang ist. Dabei gaben viele nochmal richtig Gas und rodelten schreiend den Berg hinunter. Das war ein toller Abschluss für unsere Jahresfahrt. Um 21:00 Uhr erreichten wir erschöpft unsere Heimat Wenzenbach.
Wir möchten im Namen aller Ministranten, allen danken, die diese Fahrt ermöglicht haben und dazu beigetragen haben. Dabei gilt ein besonderer Dank, Maria Renner, die ein schönes und abwechslungreiches Programm erstellt hat und alles organisiert hat. Danke!  

Daniela Brunner/ Sarah Burzler

St. Anna-Wallfahrt nach Tschechien

Die Pilgergruppe wurde zu Zeitzeugen einer bewegenden Geschichtshandlung

Eine Pilgergruppe aus Wenzenbach und Bernhardswald hat sich kürzlich mit einer Bus-Wallfahrt zur St. Anna-Kirchweih nach Javorná Čachrov – Tschechien - (vorm. Seewiesen) aufgemacht. In Schlesien und Böhmen ist die Verehrung der Hl. Anna seit jeher viel mehr ausgeprägt als hier in Bayern. Die Vertriebenen haben zwar die Annaverehrung in ihre neue Heimat mitgenommen, aber seit Öffnung der Grenze treffen sich die Generationen am Annatag wieder regelmäßig in der ehemaligen Heimat. Dieser Tag ist zugleich auch ein Symbol für die verlorene Heimat und ein Platz für die Versöhnung der Völker. Sehr deutlich war in diesem Jahr dies in Javorná Čachrov / Seewiesen zu erspüren. Dort konnte das einstige Mahnmal des 1. Weltkrieges wieder an Ort und Stelle feierlich gesegnet werden.

Das kleine Dorf Javorná Čachrov im Bezirk Klatovy liegt etwa 10 Kilometer nordöstlich von Bayerisch Eisenstein auf einer Höhe von 842 m und trug früher den deutschen Namen Seewiesen. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1614. Bereits 1698 ist in den Büchern ein Kirchenbau erwähnt - die barocke St.-Anna-Kirche. Sie wurde von dem Architekt M. A. Gilmettiho in den Jahren 1718-1721 entworfen und gebaut. Auf den Altären sind die Bilder von St-Anna, die Taufe Christi und die Heilige Dreifaltigkeit (1870) zu sehen. Im Außenbereich ist ein über 300 Jahre alter Baum ein wahrlicher Zeitzeuge der Geschichte und auf dem Friedhof existieren noch heute Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert. Zudem ist auch seit ein paar Wochen das alte Mahnmal des 1. Weltkrieg (1914 – 1918), welches 1932 von den „Künischen Freibauern“ unweit der St.-Anna-Kirche aufgestellt wurde, wieder „zuhause“.

Nach der Vertreibung der Dorfbewohner verfiel das Mahnmal Zusehens dem Zahn der Zeit und der Geschichte. Im Jahr 1981 holte Robert Weinfurther das Ehrendenkmahl nach Furth i. Wald und stellte es im dortigen Friedhof auf. Die ganzen Jahre hindurch hat sich Herr Weinfurther um das „ausgelagerte“ Denkmal gekümmert, später seine Tochter Inge und am Schluss sein Schwiegersohn Josef Kraus aus Furth i. Wald. Auf dessen Initiative und mit Einverständnis und großer Unterstützung der Bürgermeisterin von Javorná / Seewiesen, Frau Kocurovà, wurde das Mahnmal nun wieder zurück gebracht. Das Ehrenmal, die Steinplatten mit den Namen der Toten und somit auch die gefallen und vermissten Menschen die für ihre Heimat das Leben ließen, konnten nun wieder in ihren Heimatfriedhof „heimkehren“.

Mitinitiator Alfred Buchinger: „Zum Gedenken an „über 600 Jahre Besiedelung des Böhmerwaldes durch Deutsche“ gehört das Mahnmal zu Seewiesen, wie auch der gut renovierte Friedhof, den die Gemeinde hegt und pflegt und die unter Denkmalschutz stehende Kirche. Das Mahnmal erinnert an einen schrecklichen Krieg und mahnt uns alle noch mehr für Frieden in Europa zu tun“.

Die große feierliche Kirchweihfestmesse leitete Pater Vendelin Zboron (Franziskanerorden) aus der zuständigen Pfarrei Velhartice, als Mitzelebrant agierte Pfarrer Alois Schmidt aus Bernhardswald, dessen Vorfahren aus Seewiesen stammten und an der Orgel spielte Josef Manfred Heigl aus Wiesent. Der gesamte Gottesdienst wurde zweisprachig gestaltet. Frau Libuse Schödlbauerová, Messnerin und gute Seele der Pfarrei Javorná / Seewiesen, übersetzte schnell und trefflich alle Texte in beide Richtungen. Die Liturgie vereint die Völker mehr als es Regierungen vermögen. Pfarrer Alois Schmidt überreichte Geschenke: an Pater Vendelin zu seinem 30.-jährigen Priesterjubiläum und an Frau Schödlbauerová für die Organisation der St.-Anna-Kirchweih und ihr Engagement zur Erhaltung der kirchlichen Einrichtungen.

Als einen besonderen Augenblick der Geschichte war zu erleben, als beide Priester nach dem Gottesdienst vor das zurückgekehrte Mahnmal traten und es feierlich segneten. Mit einem innigen Friedensgruß und einer langen Umarmung konnten beide in diesem kleinen alten Friedhof Geschichte schreiben.                                                                                                        Karlheinz Renner

 

Neues Seelsorgeteam Wenzenbach/ Irlbach

Seit 1. September 2015 sind die Pfarreien Wenzenbach und Irlbach eine Pfarreiengemeinschaft. Pfarrer, Pfarrvikar und die beiden Gemeindereferenten sind nun künftig für beide Pfarreien zuständig. Leiter der Pfarreien-gemeinschaft ist Pfarrer Johann Babel.

Das Bild zeigt von links nach rechts: Pfarrvikar Jörg-Dominik Beckmann, Gemeindereferent Rudi Berzl, Gemeindereferentin Simone Berzl, Pfarrer Johann Babel.

Siehe auch Homepage der Pfarrei Irlbach

Workshop "Achtsam Essen"

- Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art -

Achtsam gegenüber unserem Essen und unseren Essgewohnheiten. Anhand von verschiedenen Sinnes- und Achtsamkeits-übungen machen wir einen Anfan in Richting wieder mehr auf unsere Bedürfnisse und unser Bauchgefühl zu hören. Der Workshop will anregen unsere Nahrung und alles was uns sonst noch nährt, wertzuschätzen. Dazu lädt gemeinsames Essen und Gespärche ein.

Leitung: Angelika Sauerer (Studium der Oecotrophologie)

Wann: 16.09.2015, 18.30 - 20.30 Uhr im Pfarrheim Wenzenbach

Gebühr: € 20,00 inkl. Essen

Anmeldung: telefonisch bei Angelika Sauerer unter 0176-97674544 oder im Pfarrbüro unter Tel. 2558

Mail: Angelika.Sauerer@web..de

Dekanatsjahrtag in Wenzenbach

Orden sind das Fieberthermometer der Kirche

Kapitelsjahrtag in der Pfarrkirche
Kapitelsjahrtag in der Pfarrkirche

Priester, Gemeindereferenten, Pastoralreferenten und Religionslehrer trafen sich zum Dekanatsjahrtag in Wenzenbach. Nach dem Stundengebet und einer kurzen Konferenz war Kapitelsjahrtag in der Pfarrkirche. Dazu waren auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den Pfarreien eingeladen. Musikalisch gestaltete ein eigens gebildeter Dekanatschor unter Leitung von Dekanatskirchenmusiker Andreas Dengler den Gottesdienst. Die Predigt hielt Altabt Christian Schütz vom Kloster Schweikelberg.

Im Anschluss an den Gottesdienst referierte der Gastprediger zum Jahr der Orden im Pfarrheim. Er bezeichnete die Ordensgemeinschaften als "Fieberthermometer" der Kirche. "So wie es den Orden geht, so geht es auch der Kirche," stellte der Altabt fest. So seien sinkende Zahlen sowohl bei den Orden als auch in der Kirche vorzufinden. Orden und Ordensleute sind immer auch freie Geschenke des Heiligen Geistes. Diese Geschenke gelte es von der Kirche anzunehmen. Er warnte auch zugleich vor einer einseitigen Fokusierung auf eine Gruppe in der Kirche. So ist es wichtig nicht nur für Priester und Ordensleute, sondern auch für die Familien, für die Ehe und für alle zu beten, so der Referent. Als Impuls für die Zuhörer aus den verschiedenen Pfarreien des Dekanates Regenstauf regte der Ordensmann an, dass alle getauften sich mehr zur Heiligkeit berufen fühlen sollen. Dekan Alexander Huber dankte dem Referenten mit einem Präsent und wünschte allen weiterhin Gottes Segen für ihre Arbeit in den Pfarreien.                                                                  Rudi Berzl, GR

Pfarrfest 2015

"Komm - weil jede/r willkommen ist" (Apg 10)

Das Wetter konnte gar nicht besser sein. So war es kein Wunder, dass erfreulich viele Gäste das Pfarrfest besuchten. Für die Besucher galt es aber gleich bei Ankunft eine Aufgabe zu lösen. Der Pfarrgemeinderat hatte sich nämlich passend zum Motto des Pfarrfestes "Komm - weil jede/r willkommen ist" (vgl. Apg 10) eine kleine Aufgabe überlegt. Jeder bekam eine Wäscheklammer mit einem Symbol angesteckt. Nun galt es den Festbesucher zu finden, der das gleiche Symbol angesteckt hatte. Nach einem kurzen Kennenlernen konnten die Klammern in ein Glas geworfen werden. Pfarrgemeinderatssprecher Albert Sauerer begrüßte mit dieser Aktion auch zugleich die Besucher des Pfarrfestes. Die gezogenen Gewinner erhielten am späten Nachmittag dann für ihren Einsatz ein Freigetränk (siehe Bild). Neben Grillfleisch, Würste, Käse, Radi, Waffeln, Getränke und Kuchen gab es auch noch Angebote für Kinder und Jugendliche. Bei einem Menschenkickerturnier wurden Gewinner-Pokale ausgespielt. So gab es viele spannende Begegnungen und auch viele Fans die kräftig anfeuerten. Auf dem Flohmarkt der Kinder und Jugendlichen wechselten Bücher, CD´s und Spielsachen den Besitzer und im Pfarrheim lud die Eltern-Kind-Gruppe zum Basteln ein. Kinder konnten sich schminken lassen und am späteren Nachmittag gab es dann auch noch eine Vorlesestunde. Besonderen Anklang fand auch wieder die Tombola. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Lose verkauft. Neben vielen Gästen aus nah und fern, war auch eine syrische Flüchtlingsfamilie der Einladung der Pfarrei gefolgt und mischte sich unter die Besucher. Für gute Stimmung sorgte das gute Wetter, gute Gespräche und natürlich auch die gute musikalische Unterhaltung der "Züchmühler Musikanten". Ein besonderer Dank gilt aber auch Ortrun Herzog, die zusammen mit vielen Helfern dieses Fest erst möglich gemacht haben.                                                             Rudi Berzl, GR

Junger Gottesdienst: Wir sitzen alle in einem Boot

,,Wir sitzen alle in einem Boot und haben Jesus mit an Bord“: Unter diesem vielversprechenden Motto luden die Ministranten am 20. Juni zum Samstagabendgottesdienst ein. Und die Kirchenbesucher wurden nicht enttäuscht: In einer kleinen Spielszene paddelten die Ministranten in einem Schlauchboot vor dem Altar, stiegen jedoch aufgrund der großen Anstrengungen relativ schnell in das große Kirchenschiff um. Hier waren nun die Gottesdienstbesucher gefragt, welche Paddel in die Hand bekamen und durch kräftiges Rudern gegen einen Sturm ankämpfen mussten. Dabei zeigte sich sehr anschaulich, dass auch bei Schwierigkeiten gemeinsam und mit Gottes Hilfe viel erreicht werden kann.

Großen Applaus bekam die neugegründete ,,Junge Band“, die die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hervorragend meisterte.                                           Tatjana Sauerer

Im Anschluss an den Gottesdienst ließen die Ministranten den Abend gemütlich beim Johannifeuer im Pfarrgarten ausklingen.

Dieses Jahr war sogar eine große Zahl Feuerwehrleute zur "Feuerwache" gekommen (siehe Bild). Nach einem Einsatz im Seniorenheim, wurden sie nämlich noch spontan im Pfarrgarten mit Bratwurstsemmeln bewirtet.                                             Tatjana Sauerer

Kanufahrt der Ministranten

Nach dem Start mit 18 Leuten in Nittenau  und einer Stunde Rudern ist eine kleine Rast bei Stefling. Nach dem Wehr geht es weiter bis Marienthal. Das Niedrigwasser hat viele Felsen aus dem Wasser ragen lassen. Bei der großen Hitze hat eine Abkühlung am Wasser in Hirschling ein wenig Erfrischung gebracht. Die Endstation ist Ramspau. Danach sind die fünf Kanus wieder auf Anhänger verladen und heimgebracht worden; am nächsten Tag sind die Boote wieder geputzt und im Stadel aufgeräumt worden.

Die neuen Stechpaddel für die Pfadfinder - der Dank für das Ausleihen der Kanus im vergangenen Jahr - haben sich sehr gut gemacht.

Pfr. Johann Babel

Fronleichnam

Blumenteppich Kommunionkinder
Blumenteppich Kommunionkinder

Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten haben wir Fronleichnam gefeiert. "Fron" war in der alten deutschen Sprache ein Wort für Herr; "Leichnam" bedeutete lebendiger Leib.

An diesem Fest ehren wir Jesus, der uns  in der Gestalt des Brotes seinen Leib schenkt.

Nach der Eucharistiefeier trägt der Priester den Leib Christi in der Monstranz durch die geschmückten Straßen. An vier Altären macht die Prozession Halt. Es wird ein Lied gesungen, dann ein Psalm; es folgt das Evangelium, Lobrufe, Fürbitten und ein Sakramentslied; nach dem Segen geht die Prozession wieder weiter.

Dieses Fest gibt es schon über 700 Jahre; Juliane von Lüttich, eine Klosterfrau betete eines Tages vor dem Tabernakel; sie spürte in ihrem Herzen: Jesus soll besonders im Sakrament des Altares verehrt werden. Zunächst wurde das Fest in der Heimatstadt Lüttich eingeführt; Papst Urban IV führte darauf das Fest Fronleichnam für die ganze Kirche ein. 

Wegen des starken Verkehrs (Umleitung der B16)  ist der Weg heuer verändert worden. Die erste Station ist am Rathaus gewesen, die zweite am Weiher beim Bildstock der Familie Heilmeier; die dritte Station ist auf dem Kirchplatz gewesen, gestaltet von den Erstkommunionkindern. Der Blumenteppich zeigt das Kreuz, das die Kommunionkinder als Geschenk bekommen haben; der Regenbogen ist das große Zeichen; darunter ist das Schiff - die Kirche

Allen, die mitgeholfen und mitgebetet haben gilt besonderer Dank!                        Pfr. Johann Babel

 

Für die Neugefirmten gab es Fische

Aus den Pfarreien Wenzenbach und Irlbach empfingen am Pfingstsamstag insgesamt 43 Firmlinge das Sakrament der Firmung. Domkapitular Thomas Pinzer war im Auftrag von Bischof Rudolf nach Wenzenbach gekommen. Für die Predigt hatte der Firmspender ein altes christliches Zeichen mitgebracht. Ein Fisch war für die ersten Christen ein Zeichen für ihren Glauben. Das griechische Wort für Fisch, war für Sie eine Abkürzung für ein Glaubensbekenntnis. Übersetzt lautet dieses Bekenntnis "Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser".

So wie es dieser Satz sagt, sollen auch die Neugefirmten für Ihren Glauben an Jesus einstehen und anderen helfen, gut mit Mitmenschen umgehen und Frieden stiften. Als Erinnerung bekam jeder Firmling nach dem Gottesdienst von Domkapitular Pinzer einen Schlüsselanhänger in Fischform überreicht. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Gospelchor "A-Tonal" gestaltet. Neben einigen Gospelliedern des Chores wurde auch viel Neues-Geistliches-Liedgut aus dem neuen Gotteslob gesungen. Als sichtbares Zeichen für die Neugefirmten hängen in der Pfarrkirche über den Kirchenbänken zur Zeit Heilig-Geist-Tauben mit deren Namen und Bildern. Sie sind immer ein wenig in Bewegung und wollen uns daran erinnern, dass der Heilige Geist uns und diese Welt in Bewegung bringen will. Heiliger Geist verändere du uns und diese Welt!                                      GR Rudi Berzl

Erstkommunion unter dem Regenbogen

Unter einem mächtigen Regenbogen feierten 20 Mädchen und 15 Buben mit ihren Eltern und der Pfarrgemeinde den Tag der Erstkommunion. Vor dem Gottesdienst trafen sich die Kinder mit den Eltern zur Einstimmung im Pfarrheim. Die von den Eltern und Kindern gebastelten Kerzen und die Kreuze wurden gesegnet. Unter Glockengeläut  zogen die Kinder in die Kirche ein und bildeten einen Kreis um den Altar. Mit festlicher Orgelmusik und kindgemäßen Liedern im Zusammenwirken mit der Musikgruppe "Anima" wurde der Gottesdienst musikalisch gestaltet.  Die Kinder beteten die Herr-Rufe, die Erneuerung des Taufversprechens und die Fürbitten. Bei der Gabenprozession trugen sie Brot und Trauben, Kelch und Schale, einen Regenbogen und ihre persönlichen Wünsche, Bitten und den Dank zum Altar. Ausgehend vom Kinderbibeltag und der Geschichte von der Arche und Noach erinnerte Pfarrer Johann Babel an den Bund, den Gott mit den Menschen geschlossen hat; in der Taufe hat Gott mit uns einen Bund geschlossen und uns zugesagt: Ich brauche Dich; ich habe mit Dir etwas vor; ich will mit dir eng verbunden sein und bleiben. Dieser Bund ist wie ein Faden, der wie zu einem Seil werden soll... Immer, wenn Du einen Regenbogen siehst, sollst Du Dich daran erinnern: ich habe mit Gott einen Bund geschlossen; ich bin nicht allein; ich kann mich auf Dich verlassen; du gehst mit mir den Lebensweg.

Mit dem "Laudato si" schloss die festliche Feier der Erstkommunion. Die Dankandacht am Abend und der Kindergottesdienst am Montag vertieften die Gemeinschaft mit Gott.

Der Ausflug führte die Kinder und Eltern über Kelheim an der Donau entlang nach Weltenburg; nach einer Maiandacht konnten sich alle stärken; mit dem Schiff ging es dann wieder zurück. Die beiden Tage sind für alle zu einem großen Erlebnis geworden.                                        Pfr. Johann Babel

Erste Begegnung mit der Pfarrei Susice

Pfarrer Tomas aus Susice/ Schüttenhofen hatte mit seiner Pfarrei eine Wallfahrt nach Regens- burg geplant. Seit langer Zeit steht unser Pfarrgemeinderat mit ihm in Kontakt, um Möglichkeiten der Begegnung mit gläubigen Menschen aus seiner Pfarrei zu schaffen. Im atheistischen Staat Tschechoslowakei war es nicht immer leicht seinen Glauben leben zu können. Aus diesem Grunde wurde die Idee geboren, mit der Pfarrei der Partnergemeinde von Wenzenbach einen Austausch zu beleben.

Am Freitag den 08. Mai 2015 hatte es endlich mit einem Kurzbesuch geklappt. Gegen 17 Uhr kam Pfarrer Tomas mit seinen Wallfahrern an. Nach einer herzlichen Begrüßung kam Pfarrer Babel dem Wunsch der Gäste nach und zeigte ihnen unsere Kirche, die großen Eindruck bei den Gästen hinterließ. Anschließend fand eine kleine Andacht in der tschechischen Sprache statt, bei der auch Lieder in dieser melodiösen Sprache gesungen wurden. Der Pfarrgemeinderat hatte eine kleine Brotzeit vorbereitet, die gerne angenommen wurde, dabei entstanden auch erste Gesprächskontakte, die wegen der Sprachbarriere teilweise mit Gesten verdeutlicht wurden.

Die Freude auf weitere kommende Begegnungen ist geweckt worden. Unsere Ministranten wurden zum Gottesdienst nach Susice eingeladen. Ein positiver Anfang ist gemacht.              Ortrun Herzog

Fotos: Maria Renner

Neues von den Ministranten

Wie auch schon in den letzten Jahren haben sich nach der Osternacht einige Ministranten im Pfarrheim zu einem Osterfrühstück getroffen. Das Leitungsteam hatte eine Kleinigkeit hergerichtet, sodass wir alle nach dem wunderbaren Gottesdienst den Ostermorgen gemeinsam beginnen konnten. Ein schönes Erlebnis, wenn einige Ministranten an einem Tisch sitzen und miteinander essen.

Kurz nach Ostern wurde der Lebendkicker im Pfarrgarten aufgebaut. Ein durchaus netter Zeitvertreib und Treffpunkt für die Kinder in der Pfarrei. Es wird schon fleißig gespielt und wenn einer fehlt, dann spielt auch unser Herr Pfarrer mit.

Für die Ministranten-Fahrt nach Oberammergau sind nur noch wenige Plätze frei. Wer also noch mitfahren möchte, vom 1. Sept. bis 4. Sept., darf sich gerne bei der Oberministrantin Maria melden.                                                               Maria Renner

Kar- und Ostertage in St. Peter, Wenzenbach

Bild 1 - 6: Rudi Berzl, Bild 7 - 9: Sabine Spangler

Kinder bekamen Vater-Unser überreicht

Das Vater Unser wird im katholischen und evangelischen Religionsunterricht der 2. Klasse behandelt. Dieses Grundgebet verbindet somit auch alle Christen miteinander. Zum Sonntagsgottesdienst waren nun alle Kinder der 2. Jahrgangsstufe besonders eingeladen.

Nachdem einige Sätze aus dem Gebet anhand von Bildern besprochen wurden, beteten die Kinder das Vater Unser mit Gesten und erhielten anschließend ein kunstvoll gestaltetes Vater Unser - Bild überreicht. Es soll über den Tag hinaus daran erinnern, dass wir dieses Gebet immer wieder beten dürfen, so wie Jesus es uns gelehrt hat.                                       GR Rudi Berzl

 

Die Kirche nach dem 2. Vatikanischen Konzil

Jahres-Pfarrkonvent der MMC Wenzenbach

Mit einem Lichtmessgottesdienst begann der Jahreskonvent der MMC Wenzenbach. Besonders an die verstorbenen Sodalen haben die Männer hier gedacht. MMC-Bezirks- und Pfarrpräses Johann Babel spendete nach der Hl. Messe den Anwesenden auch gleich den Blasius-Segen.

Gemeindereferent Rudi Berzl beschrieb im Nachklang beim Eingangsbereich der Pfarrkirche anhand von 15 Tafeln einer diözesanen Wanderausstellung das größte Kirchenereignis des vergangenen Jahrhunderts – das 2. Vatikanische Konzil.

Vor allem die Bedeutung der Laien, die Weltchristen - wie Bischof Rudolf sie gerne nennt,  stellte er hier heraus, was ja der MMC gut ansteht, ist sie doch eine der ältesten Laien-Gebetsgemeinschaft der kath. Kirche. Eine Öffnung und Weitung für die Kirche schaffen, war die große Aufgabenstellung von Papst Johannes XXIII. an die Konzilsväter. Die Gläubigen sollten sich mehr als lebendige Werkzeuge der großen Gemeinschaft in der Kirche finden, was dann auch sehr gut in den Konzilsbeschlüssen umgesetzt wurde. Als Abrundung kündigte Herr Berzl gegen Ende des Monats den Dokumentarfilm zum Konzil: "Schleifung der Bastionen“ an.

 

Im Pfarrheim begrüßte der 1. Obmann Karlheinz Renner vor allem Pfarrpräses Johann Babel und dankte ihm für die schöne Konventmesse. Der Bezirks- und Pfarrpräses war es auch, der gleich zu Beginn mit einem Gebet und seinem geistlichen Konventvortrag zum Festtag „Mariä Lichtmess – Darstellung des Herrn“ die Männer der MMC zum gleichnamigen Festtag einstimmte. Mit dem Heiligen Josef und die Taube als Opfergabe verdeutlichte er anhand dieser zwei „Randfiguren“ bei seinen Ausführungen die Lage der Kirche im Wandel der Zeit. 

In der Rückschau auf 2014 betrachtete Karlheinz Renner vor allem die eigene Pfarrcongregation. Die herausragenden Punkte waren zweifelsohne die verschiedenen Events des Katholikentags in Regensburg. Sehr enttäuscht zeigte er sich über die mangelnde Beteiligung am Bezirkskonvent in Wenzenbach im März 2014. Die Kosten für die Gastgeberrolle versetzten der Kasse einen gewaltigen „Schlag“. Weiter erwähnte Renner, dass Albert Karl und Josef Schmid nun schon 20 Jahren der MMC angehören, Josef Graf 15 Jahre. Zum Ende formte er noch seine persönlichen Gründe zum Rücktritt als Präfekt der MMC Regensburg aus. Beim Ausblick auf 2015 verwies Renner vor allem auf die Traditionstermine der MMC Wenzenbach.

Franz Riedl legte mit dem Kassenbericht die Finanzentwicklung der MMC Wenzenbach als zufriedenstellend dar. Auch er nahm die hohen Ausgaben anlässlich des Bezirkskonventes in den Focus und sprach noch von Ausgaben hinsichtlich der Krippendarstellung, welche zur Entlastung der Kirchenverwaltung von der MMC übernommen wurde.

 

Zum Ausklang des gelungenen abends konnte Obmann Karlheinz Renner, unter der Begeisterung aller Anwesenden, an Präses Johann Babel noch eine Messgarnitur (Kelch, Ziborium, Hostienschale) überreichen. Sichtlich überrascht nahm dieser das "goldige Geschenk" der MMC Wenzenbach entgegen.                                                                                                    Karlheinz Renner

Aktueller Pfarrbrief

Weihnachten 2017

17.12.2017 - 14.01.2018

Den aktuellen Pfarrbrief erhalten Sie am Erscheinungstag auch gerne automatisch per E-mail. Eine kurze Nachricht an das Pfarrbüro genügt: wenzenbach@bistum-regensburg.de

Letzte Änderung:

28.11.2017

 

Aktuelles:

Lebendiger Adventskalender

Kinderbibeltag "Zachäus"

 

Geistliche Impulse:

Trostweg 2017 - Wüste

 

       Aktuelle Termine

Gottesdienstzeiten u. wöchentl.

Termine siehe unten

 

Montag, 11.12., 19.00 Uhr

KDFB Spieleabend im Pfarrheim

 

Mittwoch, 13.12., 19.00 Uhr

Bußgottesdienst, Kirche IRLBACH

 

Freitag, 15.12., 19.00 Uhr

Adventfeier Pfarrgemeinderat,

Pfarrheim

 

Samstag, 16.12., 9.30 Uhr

Probe Gospelchor im Pfarrheim

17.30 Uhr Beichtgelegenheit

 

Sonntag, 17.12., 10.00 Uhr

Eucharistiefeier, der Kirchenchor singt Adventslieder

16.00 Uhr Adventfeier Ministranten, Pfarrheim

 

Dienstag, 19.12., 18.00 Uhr

Beichtgelegenheit

 

Mittwoch, 20.12., 6.00 Uhr

Frührorate, Kirche IRLBACH

anschl. Frühstück Pfarrsaal

19.00 Uhr Bußgottesdienst

 

Termine der Pfarrei Irlbach

Gottesdienstzeiten:

 

Di.   16.00 Uhr Schülergottesdienst

       19.00 Uhr  Hl. Messe

Mi.    8.30 Uhr   Hl. Messe

Do.  19.00 Uhr   Hl. Messe

Fr.     8.00 Uhr   Hl. Messe

Sa.  18.00 Uhr   Vorabendgottd.

So.    8.00 Uhr   Pfarrgottesdienst

       10.00 Uhr   Hl. Messe

 

 

wöchentliche Termine:

  • Di   8.30 - 10.30 Uhr      Eltern-Kind-Grp., Pfarrheim
  • Di  19.30 Uhr  Kirchenchor-Probe, Pfarrheim
  • Gruppenstd. der Pfadfinder